Ich war am Wochenende aufm Handballturnier meines Teams. Um fit zu sein habe ich extra das Em Viertelfinale gegen die Portugiesen sausen lassen um fit für die Spiele zu sein. Angekommen habe ich erstmal erfahren, das das Ganze im KO-System abläuft und das meine Mannschaft wohl in der ersten Liga spielt (!!!). Die Halle war für 2500-3000 Zuschauer ausgelegt, insegesamt waren es aber wohl nur 20. Naja mir wurde erzählt dass ich das zweite Spiel mit einer Kamera aufnehmen sollte. Da dachte ich mir: Nun gut, bist ja neu und hast Probleme dich mit Ihnen auf Japanisch abzustimmen (Abwehr), klar lassen die dich nur gegen die Pumpen ausm ersten Spiel ran. Also warm gemacht und Torwart eingeworfen. Danach mussten wir das Spielfeld nochmal räumen um das vorherige Spiel zu ermöglichen. Also noch mal kurz auf die Tribüne (die Spiele gingen ja 2 x 25Min), dann fragte ich wo ich denn mein Trikot herbekomme. Darauf der Captain ganz selbstverständlich: Das Trikot is nur für Leute die auch auf der Auswechselbank sitzen, mein Platz sei die Tribüne.
Toll.
Ich bin sehr früh aufgestanden, damit ich meiner Mannschaft zugucken kann (hätte ich ja machen können, aber dann hätte ich auch 2 Stunden später fahren können). Das zweite Spiel ging dann aber verloren, was mir einen Turniertag zuschauen aber dann ersparte, ich muss zugeben etwas Schadenfreude dabei gespürt zu haben.
Heute war ich am Super Sonntag (wie er später in die Geschichte eingehen sollte) erst mit Phillip einkaufen, dann mit meiner Conversationpartnerin und Phil im Maidcafe, danach wieder mit Phil aufm Konzert. Der Knallertag. Zumal er auch damit anfing in dem ich das Internet konsultierte und gleich nach dem Aufstehen von Hollands ausscheiden erfuhr.
Zum Cafe: Fotos waren verboten, aber das muss man eh erlebt haben: Frauen in Dienstmädchenuniform, die einem Cafe auf den Knien servieren und einen wie den Meister behandeln. Dazu ein pinker Raum, als ob man in einem Märchen gefangen wäre: antike Uhren, Glöckchen zum Herbeirufen der Bedienung, eine Toilette die das eigentlich GEschäft zur Nebensache werden ließ und eine ständige Anwesenheit von einschläfernder Glöckchen-Musik. Wir drei hatten unseren Spaß. Den meisten wahrscheinlich die gute Kana ( meine CP), die über beide Ohren grinste, als die Bedienung sie mit sehr vornehmen Anreden bombardierte. Ich hatte einen Eiscafe und eine Cinderella-Torte (so hieß sie wirklich). Wohl eine der besten Torten, die ich je gegessen habe, da sie zu dem arg süßen Geschmack auch noch liebevoll dekoriert waren, so dass man Hemmungen hatte sie zu kosten. Danach halt Konzert, was dann den letzten Schliff für einen perfekten Tag sicherte.
Daniel
PS Da zu faul zu schreiben, Fragen bitte in die Kommis oder ICQ, dann kann ich antworten;)