Hallo,
Nun ist auch die Zeit zwischen Weihnachten und Sylvester vorbei. Und bei mir sind es noch 7 1/2 Stunden zum Jahreswechsel. Zeit für den letzten Eintrag 2008. Ich werde jetzt nicht resümieren, das mach ich dann im März. Aber zu den letzten Tagen:
Am 28. war ich mal wieder auf einem Konzert. Diesmal bei Home Made Kazoku. Der Boyband unter den japanischen HipHop Bands. Mal etwas anderes im Vergleich zu meiner ansonsten favorisierten Musik. War ein nettes Konzert voller guter Laune und Boygroup-Romantik ;)
Der DJ hatte sich hinter zwei Plasmabildschirmen auf der Bühne verschanzt, die beiden anderen hoppsten auf der Bühne herum. Sehr schön.
Am 29. habe ich mich dann auf einen kurzfristig (am Abend vorher) angelegten Trip begeben: Yamagata war das Ziel. Yamagata ist die westlich angrenzende Nachbarpräfektur und mitten in den Bergen. Das genaue Ziel war der Fluss Mogami und die Stadt Yamagata selbst. Also bin ich um 6:40 nach einer denkbar kurzen Nacht vom Wohnheim aufgebrochen. Der Zug sollte um 7:17 abfahren. Es war sehr windig. Eigentlich schon stürmisch, in der Nacht schon war ich alle paar Minuten von meinem klappernden Fenster geweckt worden. So kam es auch das alle Züge irgendwie verkehrt fuhren. Ich habe also erstmal 50 Minuten am Bahnhof gewartet um dann endlich in einen Zug einsteigen zu können. Die ganze Fahrt war irgendwie verkorkst, so dass es über 5 Stunden dauerte bis ich in Furukuchi ankam. Die Sehenswürdigkeit waren halt die singenden Bootsmänner, die einen auf japanischen Booten durch den doch ziemlich großen Fluß lotsten. War ganz nett, allerding endete die Fahrt in einem Souvenirshop mitten im nirgendwo und ich musste über eine Stunde auf den Bus warten. Ich kaufte mir sogar etwas: KitKat Bohne. Ja richtig, Kitkat mit Bohnengeschmack;) grandios. Also weiter mit dem Bus zum nächsten Bahnhof. Da es nun mittlerweile zu spät war und ich etwas Angst um meine Rückkehr hatte, konnte ich Yamagata (Stadt) nicht mehr bereisen. Dafür habe ich noch in einem Zug mit Bremsschwierigkeiten gehockt, bin dann im selbigen eingeschlafen, habe meine Haltestelle verpasst und war dann doch noch 5 Minuten in Yamagata um umzusteigen. 20h war ich wieder zu Hause...und glücklich.
Am 30. war ich dann nochmal nachmittags in Yamadera (jaa, Yamagata ist wirklich schön). Der Tempel lag nach wie vor im Schnee, trotz hohen Plusgraden. Die Treppenstufen (und das sind ja viele) sind alle vereist gewesen und es regnete. War aber ganz gut, so waren kaum andere Touristen anwesend. Oben angekommen hatte sich der Regen in Schnee gewandelt und es war nun mein drittes Bild von diesem Tempel, der nun offiziel mein Favorit unter den Tempeln ist. Von der Aussichtsplattform hatte man einen herrlichen Blick ins verschneite Tal, das in der Abenddämmerung irgendwie an einen dieser märchenhaften Orte erinnerte. Ein Zug der sich durch das Tal schängelte und aussah wie eine Spielzeugbahn rundete das Bild ab.
Anschließend war ich dann noch bis zum späten Abend in Yamagata-Stadt. Bin dort etwas umhergewandert und habe reichlich gegessen (unter anderem pikante Ramen;)). Gegen 20h setzte dort dann massiver Schneefall ein, der die Stadt langsam unter sich begrub. Mit dem letzten Zug, zwei nassen Füssen habe ich dann um 21:47 dann die Heimreise angetreten :D
Ein wirklich würdiger Jahresabschluss.
So ihr seht schon, ich schreibe etwas gehetzt. Ich muss nun schnell weiter, ich hatte in der Schreibezeit zwischenzeitlich Besucher und nun ist es schon nach 18h. Ich werd mich auf den Jahreswechsel nun vorbereiten müssen. Machts gut, danke fürs Lesen und einen guten Rutsch :)
Daniel
Dienstag, 30. Dezember 2008
Freitag, 26. Dezember 2008
Meeri Kurisumasu
So Weihnachten ist nun vorbei. Und es war irgendwie kaum zu merken. Nachdem Konzert in Tokyo war die nächste weihnachtliche Atmosphäre wohl am 23. Dezember in Sendai. Dort fand nämlich abends auf der noch immer schrill beleuchteten Aoba-Dori (Straße) die Santa-Parade statt. Viele Weihnachtsmänner und Weihnachtmännerinnen tanzten in Montur mit Musik durch die Straßen. Ich wollte mir dieses Spektakel nicht entgehen lassen und bin deshalb vorzeitig in die Stadt gefahren. Pünktlich fing es dann auch sofort an zu regnen. Toll. Ich bin noch halbwegs trocken in der Stadt angekommen. Habe mich ein wenig umgeguckt. Es war wieder elendig voll. Kurz vor BEginn der Parade habe ich mich dorthin begeben und ich konnte nix sehen. Aufgrund 3 Reihen Leuten vor mir, die ALLE einen Regenschirm aufgespannt hatten. Wäre ich über 2 Metergroß hätte ich nichtmal was sehen können. Dafür befanden sich die Ecken der Schirme bei mir auf Augenhöhe, so dass ich auch noch um mein Augenlicht fürchten musste. Ich bin wenige Sekunden nach Beginn der Parade wieder Richtung Wohnheim verschwunden, weil sich alles irgendwie verschlimmerte und der Regen stärker wurde. Zur Krönung haben sich die gemachten Fotos auch noch selbst gelöscht. Am 23. war ich bedient.
Dann Heiligabend: Ich bin Aufgestanden und habe mir erstmal Nudeln gekocht. Das hatte irgendwie was. Um 16:30 nach etwas rumgammeln habe ich mich mit Shintaro getroffen. Zwecks einkaufen für den Abend. Ca. 17:30 waren wir dann in seinem Apartment. Zu zweit....
Nach 2 Stunden sind dann aber noch 3 weitere Japaner eingetroffen, sowie ein Franzose. War dann ein netter Abend. Aber nicht die Spur einer Feierlichkeit. Das Zimmer war nicht mal aufgeräumt (das will was heißen, wenn ICH das erwähne). In der Nacht hab ich dann noch allen von meinem Flur kleine Schoko-Weihnachtsmännchen vor die Tür gelegt, bin aber noch in der Nacht aufgeflogen und musste dann kurz noch zu den Franzosen.
Am nächsten Morgen um 10Uhr hatte ich dann eine Verabredung im Kino in der Stadt. Zusammen mit dem Finnen haben wir uns mit den selben Damen wie an meinem Geburtstag getroffen. Diesmal gibts auch wenige ausgewählte Bilder dazu, weil sie sich beschwert hatten nicht als Bild hochgeladen worden zu sein. Ich glaube ich lege auch noch einen Ordner an, der nur auf Anfrage bei mir einsehbar wird. Also einfach Anfragen bei Interesse. Wir sind zunächst ins Kino gegangen (Body of Lies, dt.:der Mann der niemals lebte). Ich hab den Film nicht ausgewählt und war dann ...überrascht. Danach in die Innenstadt, wo wir indisch gegessen haben. Nan-Brot mit Curry und Tandoori-Chicken...Yummy. Danach weiter zu Purikura (ihr wisst die Bildchen-Maschinen), ein Versuch beim Maid-Cafe, das aber leider voll war und dann doch zum Karaoke. Also wieder etwas gesungen, danach wieder essen. Diesmal Udon. Zwei mussten dann zurück (Weihnachten ist KEIN Feiertag hier). Mit den anderen beiden waren wir noch bei Starbucks. Wo ich überraschender Weise mit vorher zusammengetragenen Fragen konfrontiert wurde. War aber lustig. Gegen 22:00 sind wir dann alle wieder auseinander gen Heimat. Über 12 Stunden und ich war nicht einmal gelangweilt. Das nenne ich einen erfolgreichen 25.Dezember. Nebenbei bemerkt, es waren Arbeiter schon damit beschäftigt die Weihnachtsdeko abzubauen. Weihnachten endet Heiligabend oO.
Dann der 2. Weihnachtsfeiertag. Ich hatte nachmittags eine Verabredung. Also genug Zeit zum Ausschlafen. Gegen 10:30 bekam ich eine Mail: die Verabredung würde sich etwas verzögern. Grund (ich kannte das Kanji und musste trotzdem 2mal hinschauen, weil ich es nicht glauben konnte): Schnee.
ich schaute also aus meinem Fenster. Nachdem ich die Wassertropfen abgewischt hatte, die sich dauerhaft wegen des Temperaturunterschiedes an meiner Seite befinden, konnte ich ein leichtes Schneetreiben verfolgen. Folgerrichtig habe ich mich wieder in mein Bett verzogen und habe mich erfolgreich bis 15Uhr gewehret hinauszukrabbeln.Dann kam der Finne aber um mit mir Fotos vom 25. auszutauschen. Nunja, irgendwann muss man ja aufstehen. Den zweiten Teil des Tages werde ich verschweigen, aber es sei so viel gesagt, dass ich die meiste Zeit nix getan habe, also nix spektakulares. Es hat den ganzen Tag ein bisschen geschneit, die STraßen sind teilweise vereist und der Grünzeug auch. Mal sehen wie es morgen aussieht. Ich habe aus einer zuverlässigen Quelle, die weiter westlich in den Bergen wohnt ein Bild erhalten, dass dort der plötzliche Wintereinbruch 'etwas heftiger war'
So, mal sehen was es diese Woch noch so gibt, groß geplant ist nix, aber ich denke ich werde mir die Schneemassen im Westen mal genauer anschauen. Alle anderen sind irgendwie alle in Tokyo. Naja ich werde mich dieses Jahr wohl nochmal melden.
BaiBai
Dann Heiligabend: Ich bin Aufgestanden und habe mir erstmal Nudeln gekocht. Das hatte irgendwie was. Um 16:30 nach etwas rumgammeln habe ich mich mit Shintaro getroffen. Zwecks einkaufen für den Abend. Ca. 17:30 waren wir dann in seinem Apartment. Zu zweit....
Nach 2 Stunden sind dann aber noch 3 weitere Japaner eingetroffen, sowie ein Franzose. War dann ein netter Abend. Aber nicht die Spur einer Feierlichkeit. Das Zimmer war nicht mal aufgeräumt (das will was heißen, wenn ICH das erwähne). In der Nacht hab ich dann noch allen von meinem Flur kleine Schoko-Weihnachtsmännchen vor die Tür gelegt, bin aber noch in der Nacht aufgeflogen und musste dann kurz noch zu den Franzosen.
Am nächsten Morgen um 10Uhr hatte ich dann eine Verabredung im Kino in der Stadt. Zusammen mit dem Finnen haben wir uns mit den selben Damen wie an meinem Geburtstag getroffen. Diesmal gibts auch wenige ausgewählte Bilder dazu, weil sie sich beschwert hatten nicht als Bild hochgeladen worden zu sein. Ich glaube ich lege auch noch einen Ordner an, der nur auf Anfrage bei mir einsehbar wird. Also einfach Anfragen bei Interesse. Wir sind zunächst ins Kino gegangen (Body of Lies, dt.:der Mann der niemals lebte). Ich hab den Film nicht ausgewählt und war dann ...überrascht. Danach in die Innenstadt, wo wir indisch gegessen haben. Nan-Brot mit Curry und Tandoori-Chicken...Yummy. Danach weiter zu Purikura (ihr wisst die Bildchen-Maschinen), ein Versuch beim Maid-Cafe, das aber leider voll war und dann doch zum Karaoke. Also wieder etwas gesungen, danach wieder essen. Diesmal Udon. Zwei mussten dann zurück (Weihnachten ist KEIN Feiertag hier). Mit den anderen beiden waren wir noch bei Starbucks. Wo ich überraschender Weise mit vorher zusammengetragenen Fragen konfrontiert wurde. War aber lustig. Gegen 22:00 sind wir dann alle wieder auseinander gen Heimat. Über 12 Stunden und ich war nicht einmal gelangweilt. Das nenne ich einen erfolgreichen 25.Dezember. Nebenbei bemerkt, es waren Arbeiter schon damit beschäftigt die Weihnachtsdeko abzubauen. Weihnachten endet Heiligabend oO.
Dann der 2. Weihnachtsfeiertag. Ich hatte nachmittags eine Verabredung. Also genug Zeit zum Ausschlafen. Gegen 10:30 bekam ich eine Mail: die Verabredung würde sich etwas verzögern. Grund (ich kannte das Kanji und musste trotzdem 2mal hinschauen, weil ich es nicht glauben konnte): Schnee.
ich schaute also aus meinem Fenster. Nachdem ich die Wassertropfen abgewischt hatte, die sich dauerhaft wegen des Temperaturunterschiedes an meiner Seite befinden, konnte ich ein leichtes Schneetreiben verfolgen. Folgerrichtig habe ich mich wieder in mein Bett verzogen und habe mich erfolgreich bis 15Uhr gewehret hinauszukrabbeln.Dann kam der Finne aber um mit mir Fotos vom 25. auszutauschen. Nunja, irgendwann muss man ja aufstehen. Den zweiten Teil des Tages werde ich verschweigen, aber es sei so viel gesagt, dass ich die meiste Zeit nix getan habe, also nix spektakulares. Es hat den ganzen Tag ein bisschen geschneit, die STraßen sind teilweise vereist und der Grünzeug auch. Mal sehen wie es morgen aussieht. Ich habe aus einer zuverlässigen Quelle, die weiter westlich in den Bergen wohnt ein Bild erhalten, dass dort der plötzliche Wintereinbruch 'etwas heftiger war'

So, mal sehen was es diese Woch noch so gibt, groß geplant ist nix, aber ich denke ich werde mir die Schneemassen im Westen mal genauer anschauen. Alle anderen sind irgendwie alle in Tokyo. Naja ich werde mich dieses Jahr wohl nochmal melden.
BaiBai
Freitag, 19. Dezember 2008
Warum es in der C.C.-Lemon Hall kein C.C.-Lemon gibt
Als erstes: es wird keine Antwort geben, das wird wohl unter den Verantwortlichen bleiben. doch zur Woche: Die Woche bestand aus Planungen, für Freitag und Weihnachten.
Nunja, interessantes ist erst Donnerstag passiert: Weil das traditionell der Tag ist, an dem ich am meistenb Uni habe, war ich an dem Tag ziemlich unter Zeitdruck: Zuerst musste(!) ich mein Weihnachtsgeschenk kaufen. Eine Sonderedition von Sonys PSP. Dafür musste ich in der einstündigen Mittagspause in die Stadt heizen (nicht ganz so nah), stand dann dort 15 Minuten in der Schlange und war genau 1 Minute vor Beginn wieder im Klassenraum um Kanjis aufzunehmen. Dank eines ausgefeilten Kundenbindungs-Rabattsystems habe ich den PSP für 100 Euro billiger bekommen. Dann war das nächste Ereignis das Bonenkai (Jahresabschlussfeier, vergleichbar mit unseren Weihnachtsfeiern). Einer meiner Kollgegen hatte sich ziemlich schnell betrunken und die ganze Zeit alle Anwesenden unterhalten. Allerdings wechselte er am zweiten Ort über zu englischen und deutschen (!)Pöbeleien. Ich kann das hier aber nicht genauer schreiben, weil zu böse.
Naja, als wir dann auch aus dem Laden raus waren hat ihm unser Sensei ihm erst mal ins Gewissen geredet und ihm ein paar Schläge auf den Kopf verpasst (das passiert hier öfter).
Ich habe mich dann aber abgesetzt, musste schließlich um 7:40 den Bus bekommen.
Da ich ja nun stolzer PSP besitzer bin, konnte ich mich während der Busfahrt gar nicht langweilen, auch wenn ich nicht die große Beinfreiheit hatte.
Ich bin um kurz vor 13h dann in Shinjuku/Tokyo angekommen. Und es war wieder mal warm, das Thermometer zeigte 12Grad an. Keine Spur von weihnachtlicher Kälte. (das ist glaube ich wirklich das was ich am meisten vermisse: Kälte)Das Vidoll Konzert sollte um 18:30 in Shibuya beginnen. Ich hatte also noch etwas Zeit. Ich bin also zum Rathaus gegangen und hab beide Türme besichtigt, weil das auch kostenlos ist.
Ich bin dann nach Harajuku weitergefahren und habe gegessen und mich für das Konzert umgezogen. Was jetzt noch zwischen mir und Vidoll stand sollte aufmerksamen Lesern jetzt klar sein: Meine Peinigerin, die mich zur Diät gezwungen hat. Ich habe mir mit etwas Aquarius Mut angetrunken und bin dann die Stufen runter in den kleinen Laden. Das erste was ich bemerkte: Sie war wieder nicht da. Dafür wieder ihre Gehilfin. Ich war einen Moment lang enttäuscht. Aber ich sage euch: die Gehilfin ist nicht unbedingt die Person, die die japanische Höflichkeit symbolisiert, man merkt den Einfluss ihrer Chefin deutlich. Als ich nämlich eingetreten war, telefonierte sie...und hörte auch nicht auf. Nach ca.2 Minuten hat sie doch den Hörer beiseite gelegt und mich was gefragt (in jap. Slang) ich habe geantwortet (in jap. Slang). Das überraschte sie und sie fragte mich wieso ich denn Japanisch verstehen würde.
Beschreibung ihrer Gedanken vorher:
Ah, da ist wieder so ein Ausländer, der kein Wort japanisch kann in meinem Laden, naja ich werd jetzt hier erstmal weitertelefonieren und ihn dann einschüchtern.
Nachdem ich mir dann eine Kleinigkeit kaufte und ihr meine volle Mitgliedskarte zeigte (mit Ihrer Unterschrift!!!) schien sie sich nun zu erinnern. Und auf einmal kehrte der japanische Servicegeist in ihren Körper zurück: Sie entschuldigte sich, lächelte und tauschte sich über den Grund meines Besuches aus. Nebenbei vertrieb sie zwei weitere Ausländer. Sie gab mir einen 'leckeren' Bonbon (eigene Angabe) und noch ein paar Flyer als Entschädigung mit. Bevor ich ging zwang sie mich jedoch nochmal wiederzukommen, wenn ich wieder in Tokyo sein sollte.
'Verstanden'.
Nach diesem Besuch bin ich von Harajuku aus zu Fuß am Yoyogi-Park vorbei zur Konzerthalle gegangen. Der C.C.-Lemon Hall. Ich war um 16:20 da. Um 18h war Einlass. Ich hab mich erstmal in die Schlange für den Merchandise eingereiht, was auch 40 Minuten gedauert hat. Dann noch etwas rumgegammelt, an einem Kakao die Zunge verbrannt und dann schließlich: Einlass.
Ich war noch nie in der Halle selbst. Auf meiner Karte stand aber: 2.Stock. Und dann noch zwei weitere Nummern, die ich aber für die normalen Nummern gehalten hatte, die mir dann einen Platz in der Schlange zuweisen. Es kam anders. Irgendwie wurde die Schlange chaotisch gebildet. Im Normalfall wird sich nach Nummern aufsteigend angestellt, das war hier nicht der Fall. Ich dachte: Mist, jetzt kannste dir das Spektakel aus der letzten Reihe angucken. Bin dann in die Halle rein. Ich suchte die Gadrobe, aber die schien es nicht zu geben. Ebenso wie C.C.-Lemon, gab zwar einen Verkaufsstand, aber nicht in Betrieb. Schade, darauf hatte ich mich eigentlich gefreut.
Einschub: Was ist C.C.-Lemon? Eine Zitronenbrause. Eine ziemlich gute, sozusagen die beste. Ich schätze sie höher ein als Sinalco-Orange und das will was heißen.

Dann gab es aber beim berteten der Halle die Erklärung für alles:
Die beiden Nummern waren meine Platzzuweisung, alles Sitzplätze!
Nachdem ich mich eingerichtet hatte, begann ich mit damit anzufreunden, dass es ja ein Weihnachtskonzert sei und deshalb auch eine Rockband im sitzen angenehm sein kann...und es kam etwas Weihnachtsstimmung auf, weil alles etwas festliuche wirkte, als wenn ich die Band in einem muffigen Keller gesehen hätte.
Zu Konzertbeginn sind jeodch 98% von ihren Sitzen aufgesprungen und haben sich das Konzert im Stehen angeguckt. Man musste quasi Stehen, wenn man denn was sehen wollte. Und es war ein skurriles Bild das dieses Halle, die quasi ein Theater war für ein Rock konzert genutzt wurde und die Menschen aufgeregt zwischen den Stühlen rumhoppelten. Rumhoppeln ist allerdings der falsche Ausdruck: Es sind für nahezu jedes Lied choreographierte Hand- und Kopfbewegungen, die alle synchron ausführen. Da es bei diesen Konzerten ja kein Pogo gibt, ist das der japanische Ausgleich dafür. Seit An Cafe mache ich sogar mit, weil es irgendwie lustig ist, auch wenn ich sie nicht zu 100% kenne. Naja. Das Konzert war sehr schön, es gab zwei Zugaben, beim letzten Lied sogar Glitter für Publikum. Und immerhin wurde die Nummer zwei auf meiner Wunschliste gespielt. Das war gut. Nach dem Konzert habe ich mich noch kurz vor der Halle gesammelt, hab schnell ein Foto machen lassen und bin dann Richtung Shibuya-Bahnhof verschwunden. Es war mittlerweile 21h und wie man sich eventuell vorstellen kann: Freitag Abend, 21h, Shibuya...JA es war voll. Von diesem nahezu besinnlichen Konzert in das quirlige Herz der japanischen Hauptstadt gepumpt.
Weiter nach Shinjuku gefahren und habe dort einen MacDonald's mit einer wirklich schicken Aussicht auf das Nachtleben gefunden. Dann zurück zum Bussammelpunkt. um 6:40 War ich dann wieder in meine Zimmer.
So und nun muss ich nach diesem wirklich langen Post (Tokyo ist diesbezüglich ein echtes Problem) mich beeilen. In 2 Stunden ist hier eine Weihnachtsfeier und ich hab noch kein Geschenk.
Ich meld' mich wieder. BYE.
PS:Ich habe Picasa um einen Ordner erweitert UND 12 weitere Bilder in den 'Dezember' Ordner eingefügt, unter anderem vom Uni-Alltag.
Nunja, interessantes ist erst Donnerstag passiert: Weil das traditionell der Tag ist, an dem ich am meistenb Uni habe, war ich an dem Tag ziemlich unter Zeitdruck: Zuerst musste(!) ich mein Weihnachtsgeschenk kaufen. Eine Sonderedition von Sonys PSP. Dafür musste ich in der einstündigen Mittagspause in die Stadt heizen (nicht ganz so nah), stand dann dort 15 Minuten in der Schlange und war genau 1 Minute vor Beginn wieder im Klassenraum um Kanjis aufzunehmen. Dank eines ausgefeilten Kundenbindungs-Rabattsystems habe ich den PSP für 100 Euro billiger bekommen. Dann war das nächste Ereignis das Bonenkai (Jahresabschlussfeier, vergleichbar mit unseren Weihnachtsfeiern). Einer meiner Kollgegen hatte sich ziemlich schnell betrunken und die ganze Zeit alle Anwesenden unterhalten. Allerdings wechselte er am zweiten Ort über zu englischen und deutschen (!)Pöbeleien. Ich kann das hier aber nicht genauer schreiben, weil zu böse.
Naja, als wir dann auch aus dem Laden raus waren hat ihm unser Sensei ihm erst mal ins Gewissen geredet und ihm ein paar Schläge auf den Kopf verpasst (das passiert hier öfter).
Ich habe mich dann aber abgesetzt, musste schließlich um 7:40 den Bus bekommen.
Da ich ja nun stolzer PSP besitzer bin, konnte ich mich während der Busfahrt gar nicht langweilen, auch wenn ich nicht die große Beinfreiheit hatte.
Ich bin um kurz vor 13h dann in Shinjuku/Tokyo angekommen. Und es war wieder mal warm, das Thermometer zeigte 12Grad an. Keine Spur von weihnachtlicher Kälte. (das ist glaube ich wirklich das was ich am meisten vermisse: Kälte)Das Vidoll Konzert sollte um 18:30 in Shibuya beginnen. Ich hatte also noch etwas Zeit. Ich bin also zum Rathaus gegangen und hab beide Türme besichtigt, weil das auch kostenlos ist.
Ich bin dann nach Harajuku weitergefahren und habe gegessen und mich für das Konzert umgezogen. Was jetzt noch zwischen mir und Vidoll stand sollte aufmerksamen Lesern jetzt klar sein: Meine Peinigerin, die mich zur Diät gezwungen hat. Ich habe mir mit etwas Aquarius Mut angetrunken und bin dann die Stufen runter in den kleinen Laden. Das erste was ich bemerkte: Sie war wieder nicht da. Dafür wieder ihre Gehilfin. Ich war einen Moment lang enttäuscht. Aber ich sage euch: die Gehilfin ist nicht unbedingt die Person, die die japanische Höflichkeit symbolisiert, man merkt den Einfluss ihrer Chefin deutlich. Als ich nämlich eingetreten war, telefonierte sie...und hörte auch nicht auf. Nach ca.2 Minuten hat sie doch den Hörer beiseite gelegt und mich was gefragt (in jap. Slang) ich habe geantwortet (in jap. Slang). Das überraschte sie und sie fragte mich wieso ich denn Japanisch verstehen würde.
Beschreibung ihrer Gedanken vorher:
Ah, da ist wieder so ein Ausländer, der kein Wort japanisch kann in meinem Laden, naja ich werd jetzt hier erstmal weitertelefonieren und ihn dann einschüchtern.
Nachdem ich mir dann eine Kleinigkeit kaufte und ihr meine volle Mitgliedskarte zeigte (mit Ihrer Unterschrift!!!) schien sie sich nun zu erinnern. Und auf einmal kehrte der japanische Servicegeist in ihren Körper zurück: Sie entschuldigte sich, lächelte und tauschte sich über den Grund meines Besuches aus. Nebenbei vertrieb sie zwei weitere Ausländer. Sie gab mir einen 'leckeren' Bonbon (eigene Angabe) und noch ein paar Flyer als Entschädigung mit. Bevor ich ging zwang sie mich jedoch nochmal wiederzukommen, wenn ich wieder in Tokyo sein sollte.
'Verstanden'.
Nach diesem Besuch bin ich von Harajuku aus zu Fuß am Yoyogi-Park vorbei zur Konzerthalle gegangen. Der C.C.-Lemon Hall. Ich war um 16:20 da. Um 18h war Einlass. Ich hab mich erstmal in die Schlange für den Merchandise eingereiht, was auch 40 Minuten gedauert hat. Dann noch etwas rumgegammelt, an einem Kakao die Zunge verbrannt und dann schließlich: Einlass.
Ich war noch nie in der Halle selbst. Auf meiner Karte stand aber: 2.Stock. Und dann noch zwei weitere Nummern, die ich aber für die normalen Nummern gehalten hatte, die mir dann einen Platz in der Schlange zuweisen. Es kam anders. Irgendwie wurde die Schlange chaotisch gebildet. Im Normalfall wird sich nach Nummern aufsteigend angestellt, das war hier nicht der Fall. Ich dachte: Mist, jetzt kannste dir das Spektakel aus der letzten Reihe angucken. Bin dann in die Halle rein. Ich suchte die Gadrobe, aber die schien es nicht zu geben. Ebenso wie C.C.-Lemon, gab zwar einen Verkaufsstand, aber nicht in Betrieb. Schade, darauf hatte ich mich eigentlich gefreut.
Einschub: Was ist C.C.-Lemon? Eine Zitronenbrause. Eine ziemlich gute, sozusagen die beste. Ich schätze sie höher ein als Sinalco-Orange und das will was heißen.
Dann gab es aber beim berteten der Halle die Erklärung für alles:
Die beiden Nummern waren meine Platzzuweisung, alles Sitzplätze!
Nachdem ich mich eingerichtet hatte, begann ich mit damit anzufreunden, dass es ja ein Weihnachtskonzert sei und deshalb auch eine Rockband im sitzen angenehm sein kann...und es kam etwas Weihnachtsstimmung auf, weil alles etwas festliuche wirkte, als wenn ich die Band in einem muffigen Keller gesehen hätte.
Zu Konzertbeginn sind jeodch 98% von ihren Sitzen aufgesprungen und haben sich das Konzert im Stehen angeguckt. Man musste quasi Stehen, wenn man denn was sehen wollte. Und es war ein skurriles Bild das dieses Halle, die quasi ein Theater war für ein Rock konzert genutzt wurde und die Menschen aufgeregt zwischen den Stühlen rumhoppelten. Rumhoppeln ist allerdings der falsche Ausdruck: Es sind für nahezu jedes Lied choreographierte Hand- und Kopfbewegungen, die alle synchron ausführen. Da es bei diesen Konzerten ja kein Pogo gibt, ist das der japanische Ausgleich dafür. Seit An Cafe mache ich sogar mit, weil es irgendwie lustig ist, auch wenn ich sie nicht zu 100% kenne. Naja. Das Konzert war sehr schön, es gab zwei Zugaben, beim letzten Lied sogar Glitter für Publikum. Und immerhin wurde die Nummer zwei auf meiner Wunschliste gespielt. Das war gut. Nach dem Konzert habe ich mich noch kurz vor der Halle gesammelt, hab schnell ein Foto machen lassen und bin dann Richtung Shibuya-Bahnhof verschwunden. Es war mittlerweile 21h und wie man sich eventuell vorstellen kann: Freitag Abend, 21h, Shibuya...JA es war voll. Von diesem nahezu besinnlichen Konzert in das quirlige Herz der japanischen Hauptstadt gepumpt.
Weiter nach Shinjuku gefahren und habe dort einen MacDonald's mit einer wirklich schicken Aussicht auf das Nachtleben gefunden. Dann zurück zum Bussammelpunkt. um 6:40 War ich dann wieder in meine Zimmer.
So und nun muss ich nach diesem wirklich langen Post (Tokyo ist diesbezüglich ein echtes Problem) mich beeilen. In 2 Stunden ist hier eine Weihnachtsfeier und ich hab noch kein Geschenk.
Ich meld' mich wieder. BYE.
PS:Ich habe Picasa um einen Ordner erweitert UND 12 weitere Bilder in den 'Dezember' Ordner eingefügt, unter anderem vom Uni-Alltag.
Sonntag, 14. Dezember 2008
Hilfe es weihnachtet schwer...Kitsch on the rocks
So, da ich nächstes Wochenende wohl etwas beschäftigt sein werde schreibe ich einen kleinen Bericht um wenigstens von ein paar Sachen hier zu berichten:
Eigentlich nur von Weihnachten. Weihnachten ist hier...anders. Es gilt hier als Pärchenfest, an dem Mann die Freundin möglichst teuer (alles andere ist echt unwichtig!!!) einlädt. Die Leute die keinen Partner haben rotten sich angeblich zusammen um sich einen hinter die Binde zu gießen. Hohoho kann ich da nur sagen. Das Neujahrsfest ist dann mehr der Familie gewidmet.
Naja, die ganze Innenstadt versucht sich natürlich nun von ihrer besten Seite zu zeigen und beleuchtet sich. Berühmt ist das Sendai Pegeant, die Beleuchtung aller Bäume an einer der Innenstadtnahen Hauptstrassen. Das gibt es nun seit Freitag und sogar Touristengruppen wagen sich nun nach Sendai. Um 18:30 werden alle Lampen gleichzeitig aufgeschaltet und man erblindet fast, wenn man denn keine Sonnenbrille trägt.
Ich habe mir dieses Spektakel am Samstag angetan. Da es das erste Wochenende mit der neuen Beleuchtung war, war es entsprechend voll. Eigentlich war ganz Sendai da. Ich habe auch ein paar Leute in der Stadt getroffen, die ich kannte. Das kommt eigentlich nur sehr, sehr selten vor. Nun ja, ich wurde unterwegs von Jukka und dessen Begleitungen eingefangen und konnte mich somit in der weihnachtlichen Umgebung Vergnügen. Nachdem die Beleuchtung eingeschaltet war, sind wir dann noch Eislaufen beim 'Weihnachtsmarkt'. Der Weihnachtsmarkt hat Döner verkauft...und ich hab keinen gegessen...Grund war erstens, dass es Weihnachten ist. Zweitens weil Döner in Japan scheiße schmecken und drittens: Der Fleischspieß sah so wiederlich aus, dass ich ihm jederzeit erstklassiges deutsches Gammelfleisch vorgezogen hätte.
Naja das Eislaufen hat Spaß gemacht, auch wenn es etwas zu voll war. 500 Yen (nicht ganz 5 Euro) hat der Spaß gekostet. War gut, auch wenn nur wenige Japaner Schlittschuhlaufen konnten. Insgesamt war ich mit dem Samstag hochzufrieden.
Den Sonntag habe ich dann verschlafen und den Rest des Tages Kekse gebacken. In der Mikrowelle...werde sie morgen meinem Japanisch-Kurs anbieten, getraut sie zu probieren habe ich mich noch nicht.
So es gibt mal wieder etwas neues auf Picasa zu sehen ;) Alle Bilder von Jukka gemopst, weil ich vergessen hatte ne Speicherkarte in meine Kamera zu packen...
Nächste Woche steht ganz unter dem Stern meiner Weihnachtsgeschenke: Donnerstag werde ich mir ein lang erwartetes zulegen und Freitag werde ich nach Tokyo zu Vidoll (siehe Mission Impossible) reisen um dann völlig verpennnt aber glücklich um 6: 20 am Samstag wieder in Sendai zu sein. Am Donnerstag Abend hat mein Büro noch Jahresabschlussfeier, dazu aber später mehr.
So machts gut
PS: frohen 3. Advent
Eigentlich nur von Weihnachten. Weihnachten ist hier...anders. Es gilt hier als Pärchenfest, an dem Mann die Freundin möglichst teuer (alles andere ist echt unwichtig!!!) einlädt. Die Leute die keinen Partner haben rotten sich angeblich zusammen um sich einen hinter die Binde zu gießen. Hohoho kann ich da nur sagen. Das Neujahrsfest ist dann mehr der Familie gewidmet.
Naja, die ganze Innenstadt versucht sich natürlich nun von ihrer besten Seite zu zeigen und beleuchtet sich. Berühmt ist das Sendai Pegeant, die Beleuchtung aller Bäume an einer der Innenstadtnahen Hauptstrassen. Das gibt es nun seit Freitag und sogar Touristengruppen wagen sich nun nach Sendai. Um 18:30 werden alle Lampen gleichzeitig aufgeschaltet und man erblindet fast, wenn man denn keine Sonnenbrille trägt.
Ich habe mir dieses Spektakel am Samstag angetan. Da es das erste Wochenende mit der neuen Beleuchtung war, war es entsprechend voll. Eigentlich war ganz Sendai da. Ich habe auch ein paar Leute in der Stadt getroffen, die ich kannte. Das kommt eigentlich nur sehr, sehr selten vor. Nun ja, ich wurde unterwegs von Jukka und dessen Begleitungen eingefangen und konnte mich somit in der weihnachtlichen Umgebung Vergnügen. Nachdem die Beleuchtung eingeschaltet war, sind wir dann noch Eislaufen beim 'Weihnachtsmarkt'. Der Weihnachtsmarkt hat Döner verkauft...und ich hab keinen gegessen...Grund war erstens, dass es Weihnachten ist. Zweitens weil Döner in Japan scheiße schmecken und drittens: Der Fleischspieß sah so wiederlich aus, dass ich ihm jederzeit erstklassiges deutsches Gammelfleisch vorgezogen hätte.
Naja das Eislaufen hat Spaß gemacht, auch wenn es etwas zu voll war. 500 Yen (nicht ganz 5 Euro) hat der Spaß gekostet. War gut, auch wenn nur wenige Japaner Schlittschuhlaufen konnten. Insgesamt war ich mit dem Samstag hochzufrieden.
Den Sonntag habe ich dann verschlafen und den Rest des Tages Kekse gebacken. In der Mikrowelle...werde sie morgen meinem Japanisch-Kurs anbieten, getraut sie zu probieren habe ich mich noch nicht.
So es gibt mal wieder etwas neues auf Picasa zu sehen ;) Alle Bilder von Jukka gemopst, weil ich vergessen hatte ne Speicherkarte in meine Kamera zu packen...
Nächste Woche steht ganz unter dem Stern meiner Weihnachtsgeschenke: Donnerstag werde ich mir ein lang erwartetes zulegen und Freitag werde ich nach Tokyo zu Vidoll (siehe Mission Impossible) reisen um dann völlig verpennnt aber glücklich um 6: 20 am Samstag wieder in Sendai zu sein. Am Donnerstag Abend hat mein Büro noch Jahresabschlussfeier, dazu aber später mehr.
So machts gut
PS: frohen 3. Advent
Samstag, 6. Dezember 2008
Vom Altern und Gefangenschaft
So, ich sehe mich mal wieder in der Pflicht was zu schreiben...aber eigentlich warte ich nur auf den Finnendamit wir die Pizza backen können. Naja hier das Update.
Ein gelungener Geburtstag.
Die Woche danach war ich eigentlich gut beschäftigt. Ein Highlight das ich Euch nicht vorenthalten will ist, dass ich es tragischerweise geschafft habe mir einen schwarzen Filzstift (!) in die Hand zu bohren und seitdem her einen schwarzen Punkt in meiner rechten Hand mit mir herumtrage...
Am Samstag war dann die Weihnachtsfeier der @-home Leute. War auch ganz witzig, gab gutes Essen ;) Und auch noch zwei kleine Kurztrips konnte ich festmachen/buchen. Alles in trockenen Tüchern.
bye
Zuerst: Ja ich bin nun 24. Danke für die Glückwünsche. Wie fühle ich mich mit 24? Alt. Nun ja ich habe meinen Geburtstag trotzdem in einem kleinen Kreis gefeiert. Zunächst beim Karaoke
er singt sooo schlecht...
(auf den Besuch eines solchen Etablissments hatte ich lange gewartet) und dann beim ShabuShabu. ShabuShabu ist eine Art Eintopf in dem man Fleisch gart indem man es mit den Essstäbchen durchzieht (sog. shabushabu).
ShabuShabu
War lecker. Sehr lecker sogar. Und wir konnten auch soviel essen wie wir wollten (hatten dafür aber auch in die Tasche greifen müssen). Ein paar Kleinigkeiten habe ich dann sogar noch geschenkt bekommen.
Ein Bild von mir (die Striche bilden japansiche Schriftzeichen, die meinen Name ergeben)
(auf den Besuch eines solchen Etablissments hatte ich lange gewartet) und dann beim ShabuShabu. ShabuShabu ist eine Art Eintopf in dem man Fleisch gart indem man es mit den Essstäbchen durchzieht (sog. shabushabu).
War lecker. Sehr lecker sogar. Und wir konnten auch soviel essen wie wir wollten (hatten dafür aber auch in die Tasche greifen müssen). Ein paar Kleinigkeiten habe ich dann sogar noch geschenkt bekommen.
Ein gelungener Geburtstag.
Die Woche danach war ich eigentlich gut beschäftigt. Ein Highlight das ich Euch nicht vorenthalten will ist, dass ich es tragischerweise geschafft habe mir einen schwarzen Filzstift (!) in die Hand zu bohren und seitdem her einen schwarzen Punkt in meiner rechten Hand mit mir herumtrage...
Am Samstag war dann die Weihnachtsfeier der @-home Leute. War auch ganz witzig, gab gutes Essen ;) Und auch noch zwei kleine Kurztrips konnte ich festmachen/buchen. Alles in trockenen Tüchern.
Am Sonntag, also heute bin ich in Gefangenschaft geraten. Wer glaubt das ich hier jetzt dick auftrage hat Recht: eigentlich war ich nur beim JLP, dem anerkannten Japanischtest. Der wird hierzulande hoch angesehen, quasi der TOEFL Japans. Er kann findet aber nur einmal pro Jahr statt, dieser Tag ist überall auf der Erde gleich. Grund genug für die Organisatoren alles genauestens durchzuführen, mit so einer Präzison, dass sie mir sogar als regelliebenden Deutschen lächerlich vorkamen. Ich fasse das Ganze kurz zusammen: Wir hatten eine reine Testzeit von ca. 2 Stunden. Dank dieser peinlich genauen Ausführung schaffte man es aber doch die Prüflinge über den Sonntagvormittag hinaus im Gebäude zu halten. Wieso? Man hatte den Test in drei Abschnitte geteilt: Vokabular, Hörverständnis und Grammatik. Zwischen durch gabe es eine 40 minütige und eine 60 minütige Pause. Zu Beginn jedes Abschnitts wurden immer wieder das vorgelesen, was verboten war. Gesichter wurden auch überprüft. Das dauerte jeweils 20 Minuten. Die Komik bestand darin, dass die Anwesenden Prüferinnen selbst fast garnicht sprachen, sondern vielmehr nur die Testbögen austeilten/einsammelten und das Tonband mit den Anweisungen abspielten. Dabei demonstrierten sie während des Abspielen des Bandes was denn verboten sei, z.B. hielten sie die Verwarnungskartenhoch oder immer wieder das Handyverbotsschild. Ich kam mir ein wenig vor wie ein Flugzeugpassagier, der grade von den Stewardessen die Sicherheitsmaßnahmen erklärt bekommt. Naja auch der Test ist vorbeigegangen und mir blieb wenigstens noch ein Rest-Sonntag. Ich war dann auch gleich nochmal in der Innenstadt (gleich neben dem Testgelände) und konnte mich von Weihnachtsgesängen vom Band in der Innensatdt berauschen lassen.
Werbeplakat eines Kaufhauses
Nächste Woche sollte wenig interessant werden, dafür die danach, ich halte euch auf dem Laufenden ;)
Werbeplakat eines Kaufhausesbye
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