So, vorweg: ich bin immer noch nicht in Deutschland. Ich bin grade noch in Tokyo. Es ist der 25. Maerz 23:40. Aber gleich dazu mehr hier folgt erst einmal der Abschluss-Bericht der letzten Tage.
Den Freitag war ich nocmal mit Kato im Skatepark, war ziemlich windig und auch viele (gute ) Leute da. Teilweise mit BMX. Wir sind dann nach wenigen Stunden schon weg, weil es kalt wurde und ein ca. 5 Jahre alter Junge auf einem Skateboard aufgetaucht ist und freudig damit durch den Park fuhr und viel besser war als der Rest...
Samstag habe ich dann den ganzen Tag mal geputzt, mal mit den Nachbarn gequatscht oder den Koffer gepackt. Am Sonntag war ich dann mehr beschaeftigt. Es hat geregnet, da musste das Skaten ausfallen, wir sind stattdessen in eine Sporthalle gefahren und haben Badminton gespielt. Da die anderen das auch regelmaessig taten wurde ich ziemlich geownt.
ICh bin danach in die Stadt gefahren und habe mich mit den Geschwistern Aonuma getroffen und mich verabschiedet, wir waren in Saizeriya, eine Kette mit billiger und relativ guter Pizza.
Ab 23 Uhr hatte ich dann mein Farewell Karaoke mit JUkka angesetzt.Unten im Forus(Kaufhaus) drin. Da gibt es einen speziellen Rabatt fuer Studenten und man kann fuer ca. 12 Euro von 23 bis 6 Uhr Frei Trinken und Eiscreme sChlemmen (Softeis und Slush). Ich hatte etwas Sorge, dass nicht so viele kommen wuerden, weil ich nur wenige antworten zurueckgemailt bekommen hatte. Aber dann trudelten sie nach und nach alle ein. INsgesamt waren wir dann 11 Leute. Und es war sehr lustig. es war das erste mal das es ein deutsches lied ausser nena gab. ich hatte die auswahl zwischen: ein lama in yokohama (schnappi)und sonne (rammstein).es macht wirklich spass rammstein zu singen, is aber auch ziemlich einfach.Am Ende bekam ich noch kleine Praesente. Da kann man die Japaner nur schwer uebertreffen, sie haben immer eins und das meist aufwendig gebastelt.Nunja bepackt mit geschenken, bin ich dann nach hause gewandert, ich hab ja auch kein fahrrad mehr. Diese 40 minuten gehweg konnte ich aber mit dem schreiben von goodbye emails ausfuellen.
morgens um kurz nach sieben war ich zurueck und bin schlafen gegangen.bin dann nachmittags aufgestaneden und dann auch schon wieder in die stadt.mission handy kuendigen.hat auch wundebar geklappt. direkt im anschluysss habe ich mit meinen kollegen zur farewellparty getroffen. dort gab es einen leckeren eintopf einen oktopus-salat und einige knabbereien.auch meine kollegen haben mir zum abschied ein kleines fotoalbum gegeben. goldig. als wir raus waren, hat sensei erstmal eine zweite runde in einem anderen laden angefordert, fuer ‘ein stuendchen‘. hat dann aber auch laenger gedauert, war aber lustig und sensei hat auch noch bezahlt. danach blieb nur noch der harte ken uebrig, der mich auf eine 2 stunden karaoke session ueberredete.
also endete ich wieder mit einem fussmarsch nach hause um 3 uhr nachts. mein kollege begleitete mich aber, was ich sehr nett von ihm fand.dienstag war dann putztag. alles fertig gepackt, mit den nachbarn gequatscht geputzt, ein bissl gezockt und wieder geputzt.ich hatee meinen fernseher bis dienstag behalten, weil ich gezwungen wurde ein baseballturnier der highschools zu gucken.was auch eine gewisse faszination auf mich ausuebte.die jungen spieler standen da ganz schoen unter druck...
naja ich hab den fernseher dann fuer 500 ¥ verhoekert.und um 2uhr nachts war ich dann auch mit der kueche fertig.
kommen wir zu mittwoch. ich bin frueh aufgestanden und habe zwei briefumschlaege mit heiklem inhalt richtgung heimat gesendet. falls sie ankommen, koennt ihr euch daran amusieren.
dann kamen um 11 uhr die frauen von der hausverwaltung, die mein zimmer checkten.
den ausguss hatte ich vergessen und musste ihn nachpolieren, ansonsten waren die damen hocherfreiut. die beiden haben uebrigens ueber alles noch einmal drueber gewischt. ich war ueberrascht. naja aber das zimmer war ja schon zum einzug nicht unbedingt eine schoenheit, also ich denke, das kann man echt nivcht viel sauberer bekommen.
dann bin ich mit jukka und erik in die stadt essen gegangen, fleisch, gegrillt. yummmy. zum nachtisch nboch einmal einen teigfisch gefuellt mit cream. yummy. danach kam mikako noch dazu und wir haben ein paar letzte purikura gemacht. dann zur bushaltestelle fuer meine verabschiedung. da war dann noch kato der mir eine riesiege tuete mit suessigkeiten und knabberkrams gab.zudem hatte mikako auch noch ein fotoalbum vom farewell karaoke und kuchen. ich war schon vorher mit meinen insgesamt 4 gepaeckstuecken gut beladen, danach war ich wohl das, was man im volksmund als packesel beschreibt.ich arbeitete schon den tag an der tuete, weil ich das nicht durch den zoll bekommen werde, den kuchen habe ich nun gegessen.
kommen wir nun zu meiner location: ich bin am tokyo bahnhof angekommen und habe meinen koffer erst mal in ein schliessfach gestopft, das war ein harter kampf. mal gucken ob ich das morgen wieder rausbekomme.
dann bin ich mit der beruechtigten yamanote line nach shibuya gefahren, wo ich auch nach einigem suchen, das fussballfeld auf dem dach besichtigt habe.ich glaube es ist in the fast and the furious tokyo drift zu sehen...mn durfte keine fotos mahen, aber es war auch nicht zu spektakulaer. allerdings will ich es auch nicht missen. nun bin ich die strasse an der grossen kreuzung hochgegangen und habe mich wieder in einem cafe eingenistet. mit eigener kabione, pc und frei getraenken.desshalb ist ,meine rechtschreibung auch so miust, weil mich diese tatstaur in den ahnsinn treibt . jedenfalls 10 euro sechs stunden, billiger geht es nicht.mittlerweile ist es 00:40 um 4 uhr wollte ich hier aufbrechen um die kirschblueten zu bestaunen, die hoffentlich zu sehen sind.und dann gehts zum flughafen.
So ich glaub ich hole mir noch eins von diesen kalten milchgetraenken, hier ist es echt warm...in sendai hat es heute geschneit...
bis bald
in deutschland,
DANKE fuer das verfolgen meines blogs.
Mittwoch, 25. März 2009
Donnerstag, 19. März 2009
The Final
Das Ende ist so gut wie hier, das wird mein letzter oder vorletzter Blogeintrag aus Japan. In wenigen STunden wird meine Internetleitung gekappt sein. Mein Bankkonto gibt es nicht mehr und als Bürger der Stadt Sendai bin ich auch schon abgemeldet. Was bleibt ist noch eine Gasrechnung, die ich nächste Woche bekomme und das Abmelden meines Handys, sowie ein Zugticket von Tokyo-Innenstadt zum Flughafen. Ich bin nun auch alles losgeworden, für meinen Fernseher hab ich noch 5 Euro bekommen. (Eigentlich noch nicht, ich hab mit dem Käufer ausgehandelt, dass ich ihn noch bis Dienstag behalten kann).
Ich kann nochmal die Skatefotos empfehlen, die ich neu auf Picasa geladen hab, kommen sogar morgen eventuell mehr zu, da eine erneute Runde ansteht, muss nur noch Internet dafür finden.
Ansonsten stehen weiter Abschiede an. Ich treffe mich hier fast täglich mit Leuten denen ich dann Tschüss sage. Das ist nicht grade aufbauend, da man auch weiß das man 95% von ihnen wohl nie wieder sehen wird. Also hab ich mir hier nun als Ziel für die letzten Tage eine Motto vorgeschrieben (eigentlich schon seit Januar)毎日一所懸命: Jeden Tag alles geben.
Heute ist endlich die Folie von meinem Fenster genommen worden und ich konnte seit über einem Monat endlich wieder Lüften. Zudem war es heute mit 21 Grad abartig warm, wenn man bedenkt, dass es hier letzte Woche noch einen Schneesturm gab.
Samstag habe ich noch nix auf meinem Plan stehen, danach ist aber alles gestrichen voll, Abschlussparty mit Freunden, danach Karaoke mit anderen, Montag Abschlussfeier mit Sensei und am Dienstag Sachen packen, putzen, aufräumen. Mittwoch Abreise nach Tokyo. Dort will ich mir am Abend das Fussballfeld bei der Shibuya-Kreuzung ansehen. Wichtig wäre mir noch am morgen des Donnerstags die Kirschblüten im Uenopark sehen zu können, falls es sie schon gibt. Das wäre meine letzte Besichtigung dann in Japan. Das wäre dann ein Kreis: Gehen und Kommen mit der Kirschblüte...
Und falls ich nicht zwischendurch doch noch einheirate/ in die Unterwelt abtauche/ von einer Naturkatastrophe erwischt werde oder einfach den Flug verpasse, dann komme ich wirklich am Donnerstag Abend nach Aufenthalt im Kopenhagen in Hannover an ;)
Ein Anekdötchen habe ich auch noch: erinnert ihr euch an die Flasche Schnaps, die ich gewonnen hatte? Das war bei so einem Kennenlernspiel einer Language-School (gib dem Japaner Alkohol und ein lustiges Spiel und es wird garantiert lustig-echt), da war ich als erster fertig und hab mir prompt die Flasche als Preis ausgesucht. Jedenfalls habe ich genau diese Flasche dann neben meinen letzten beiden Jägermeister-Fläschchen meinem Sensei vermacht. Der grinste mich breit an und meinte : 'Oh, da haste ja den teuersten gekauft!.'
Das habe ich dann abgewunken, die Wahrheit wollte ich aber auch nicht herausrücken. Mal sehen, vielleicht wird Montag nachgehakt, dann wird die Geschichte in sich zusammenbrechen ;)
Mittlerweile habe ich meine Haare übrigens grau gefärbt, die Farbe ist allerdings ziemlich schnell verschwunden, nun ist es meiner naturfarbe sehr ähnlich.
Hat sich mein Aufenthalt in Japan gelohnt? Ja.
Möchte ich wiederkommen? Ich möchte hier nicht weg.
Habe ich hier das erreicht was ich erreichen wollte? Hmm. Zum Teil. Was ich vor allem im letzten halben Jahr an Personen kennengelernt habe, ist wirklich gut. Leider geht diese Beziehung nun wohl schnell verloren, oder wird sich nicht weiterentwickeln. Aber das kann ich auch bis jetzt nur vermuten. Ich werde mich anstrengen das Gegenteil zu erreichen 毎日一所懸命 (s.o.).
Desweiteren: Viele Ausländer messen ihren Erfolg im Fortschritt vom Erlernen der Sprache und an ihren Freunden. Für mich ist es am wichtigsten das japanische Handeln zu verstehen, in den Kopf hinter dem Wort zu schauen. In diesem Feld bin ich mit mir selbst sehr zufrieden, zumal es dort wohl auch nie eine endgültige Antwort geben kann. Beides interagiert mit Sprache und Freunden. Aber selbst da bin ich weitgehend zufrieden, hätte durchaus schlimmer sein können.
Worauf freue ich mich in Deutschland? Euch, Fussball, Döner, Malzbier und meine Playstation.
So das wars. Das war der offizielleAbschlusseintrag aus Japan, vielleicht kommt noch ein kurzer informativer hinzu.
Hier noch ein Bild von einem Produkt aus der Drogerie
Bis nächste Woche.
Daniel
Ich kann nochmal die Skatefotos empfehlen, die ich neu auf Picasa geladen hab, kommen sogar morgen eventuell mehr zu, da eine erneute Runde ansteht, muss nur noch Internet dafür finden.
Ansonsten stehen weiter Abschiede an. Ich treffe mich hier fast täglich mit Leuten denen ich dann Tschüss sage. Das ist nicht grade aufbauend, da man auch weiß das man 95% von ihnen wohl nie wieder sehen wird. Also hab ich mir hier nun als Ziel für die letzten Tage eine Motto vorgeschrieben (eigentlich schon seit Januar)毎日一所懸命: Jeden Tag alles geben.
Heute ist endlich die Folie von meinem Fenster genommen worden und ich konnte seit über einem Monat endlich wieder Lüften. Zudem war es heute mit 21 Grad abartig warm, wenn man bedenkt, dass es hier letzte Woche noch einen Schneesturm gab.
Samstag habe ich noch nix auf meinem Plan stehen, danach ist aber alles gestrichen voll, Abschlussparty mit Freunden, danach Karaoke mit anderen, Montag Abschlussfeier mit Sensei und am Dienstag Sachen packen, putzen, aufräumen. Mittwoch Abreise nach Tokyo. Dort will ich mir am Abend das Fussballfeld bei der Shibuya-Kreuzung ansehen. Wichtig wäre mir noch am morgen des Donnerstags die Kirschblüten im Uenopark sehen zu können, falls es sie schon gibt. Das wäre meine letzte Besichtigung dann in Japan. Das wäre dann ein Kreis: Gehen und Kommen mit der Kirschblüte...
Und falls ich nicht zwischendurch doch noch einheirate/ in die Unterwelt abtauche/ von einer Naturkatastrophe erwischt werde oder einfach den Flug verpasse, dann komme ich wirklich am Donnerstag Abend nach Aufenthalt im Kopenhagen in Hannover an ;)
Ein Anekdötchen habe ich auch noch: erinnert ihr euch an die Flasche Schnaps, die ich gewonnen hatte? Das war bei so einem Kennenlernspiel einer Language-School (gib dem Japaner Alkohol und ein lustiges Spiel und es wird garantiert lustig-echt), da war ich als erster fertig und hab mir prompt die Flasche als Preis ausgesucht. Jedenfalls habe ich genau diese Flasche dann neben meinen letzten beiden Jägermeister-Fläschchen meinem Sensei vermacht. Der grinste mich breit an und meinte : 'Oh, da haste ja den teuersten gekauft!.'
Das habe ich dann abgewunken, die Wahrheit wollte ich aber auch nicht herausrücken. Mal sehen, vielleicht wird Montag nachgehakt, dann wird die Geschichte in sich zusammenbrechen ;)
Mittlerweile habe ich meine Haare übrigens grau gefärbt, die Farbe ist allerdings ziemlich schnell verschwunden, nun ist es meiner naturfarbe sehr ähnlich.
Hat sich mein Aufenthalt in Japan gelohnt? Ja.
Möchte ich wiederkommen? Ich möchte hier nicht weg.
Habe ich hier das erreicht was ich erreichen wollte? Hmm. Zum Teil. Was ich vor allem im letzten halben Jahr an Personen kennengelernt habe, ist wirklich gut. Leider geht diese Beziehung nun wohl schnell verloren, oder wird sich nicht weiterentwickeln. Aber das kann ich auch bis jetzt nur vermuten. Ich werde mich anstrengen das Gegenteil zu erreichen 毎日一所懸命 (s.o.).
Desweiteren: Viele Ausländer messen ihren Erfolg im Fortschritt vom Erlernen der Sprache und an ihren Freunden. Für mich ist es am wichtigsten das japanische Handeln zu verstehen, in den Kopf hinter dem Wort zu schauen. In diesem Feld bin ich mit mir selbst sehr zufrieden, zumal es dort wohl auch nie eine endgültige Antwort geben kann. Beides interagiert mit Sprache und Freunden. Aber selbst da bin ich weitgehend zufrieden, hätte durchaus schlimmer sein können.
Worauf freue ich mich in Deutschland? Euch, Fussball, Döner, Malzbier und meine Playstation.
So das wars. Das war der offizielleAbschlusseintrag aus Japan, vielleicht kommt noch ein kurzer informativer hinzu.
Hier noch ein Bild von einem Produkt aus der Drogerie
Bis nächste Woche.
Daniel
Freitag, 13. März 2009
Skaten und sonst...nix?
Hier nochmal ein Wochenbericht. Ich war am letzten Sonntag skaten. Mit Kato plus Gang. War ganz interessant, zumal ich auch keine Skates hatte. Dafür hatte Kato eine ausgiebige Sammlung an fahrbaren Untersätzen. Ich habe mich zunächst mal am J-Board versucht, eine Art Skateboard, allerdings mit nur einer Rolle pro Seite, dafür in der Mitte mit einer Achse versehen.
Man hat sich darauf quasi wie ein Fisch fortbewegt. Hat etwas gedauert, bis ich es einigermaßen beherrschen konnte. Danach habe ich mich auf Free-Line Skates versucht, die ich bis zum Schluss nicht beherrschen konnte, weil extrem wackelig.
Zum Ende noch Skateboard, was natürlich mit einer schmerzenden Hüfte endete. Der Parkplatz auf dem wir skateten war schließlich nicht aus Watte. Am Abend war ich kaputt, war aber mal gut sich den Tag zu bewegen. Vielleicht geht es zum Ende meines Aufenthalts dann noch in nen echten Skatepark.
Am Dienstag war ich dann auf dem Konzert einer meiner Kollegen, war ein Musikclub der Uni und auch ganz nett. Aber viel berichten gibts nicht.
Ansonsten war die Wochen von Abreise Vorbereitungen geprägt. Vorgestern habe ich mein Fahrrad an ein chinesisches Ehepaar vertickt, jedenfalls noch etwas Geld dafür bekommen, allemal besser als Entsorgungsgebühr. Nächste Woche werde ich meinen Bankaccount und mein Handy kündigen, eventuell gibts Donnerstag noch ein Highlight für mich, weiß ich aber wirklich nicht.
So ich guck mal weiter was es hier jetzt noch gibt, da es nicht mal mehr 2 Wochen sind kann ich keine Zeit verlieren, das war jetzt ein echt kurzer und sinnloser Eintrag na egal. Machts gut.
PS: Diese Flasche Sake habe ich grade gewonnen!!!
Zum Ende noch Skateboard, was natürlich mit einer schmerzenden Hüfte endete. Der Parkplatz auf dem wir skateten war schließlich nicht aus Watte. Am Abend war ich kaputt, war aber mal gut sich den Tag zu bewegen. Vielleicht geht es zum Ende meines Aufenthalts dann noch in nen echten Skatepark.
Am Dienstag war ich dann auf dem Konzert einer meiner Kollegen, war ein Musikclub der Uni und auch ganz nett. Aber viel berichten gibts nicht.
Ansonsten war die Wochen von Abreise Vorbereitungen geprägt. Vorgestern habe ich mein Fahrrad an ein chinesisches Ehepaar vertickt, jedenfalls noch etwas Geld dafür bekommen, allemal besser als Entsorgungsgebühr. Nächste Woche werde ich meinen Bankaccount und mein Handy kündigen, eventuell gibts Donnerstag noch ein Highlight für mich, weiß ich aber wirklich nicht.
So ich guck mal weiter was es hier jetzt noch gibt, da es nicht mal mehr 2 Wochen sind kann ich keine Zeit verlieren, das war jetzt ein echt kurzer und sinnloser Eintrag na egal. Machts gut.
PS: Diese Flasche Sake habe ich grade gewonnen!!!
Donnerstag, 5. März 2009
Daniel - Sayonara Tour '09
So diese Woche war recht spannend an Ereignissen. Es begann am Sonntag. Da war ich Schlittschuhlaufen. Wir haben hier nämlich sogar ziemlich nah eine Eishalle. Ich war da mit Kato und ein paar seiner Kumpels. Ca. 4 Stunden, danach hatte ich Blasen an den Hacken, aber ein Preis, der sich gelohnt hat, zumal mir in letzter Zeit etwas Bewegung fehlt. Ein kleines unerwartetes Highlight erwartete mich neben dem Eisfeld. Ich hatte mich mit einen von Katos Kumpels unterhalten (der mir erstaunlich böse Wörter beibringen konnte).
Er hatte noch einen anderen Termin und verließ die Eishalle. Ich blieb zurück um nach einer kleinen Pause aufs Eis zurückzukehren. Auf einmal tauchte ein kleines Kind von ca. 3-4 Jahren vor mir auf und fragte mich auf Japanisch wo denn seine Handschuhe seien. Ich musste mich erstmal umschauen ob ich wirklich gemeint war, aber da niemand zu sehen war war das wohl der Fall. Ich schreibe das, weil so gut wie NIEMAND in Japan animmt, dass ein Ausländer wie ich etwas Japanisch sprechen kann. Das Kind fragte mich mit aller Natürlichkeit der Welt. Trotzdem konnte ich ihm leider nicht weiterhelfen...
Dafür werde ich am Sonntag wohl mit Kato (und seiner 'Gang') skaten gehen.
Am Montag mein verschwiegenes Ereignis: ich war zusammen mit 6 anderen Ausländern von einer kulturellen Austausch fördernden Organisation aus an einer Grundschule um da den Kindern ein wenig Englischen Umgang zu geben. Wir fuhren also morgens in eine der reicheren Vororte an die Grundschule. Dort wurden wir bereits erwartet. Dann hatten wir ein kleines Briefing im Lehrerzimmer, was zu tun sei. Danach gings aber los: Wir wurden in einen Raum geführt, in dem sich die Schüler versammelt hatten. ca.70-80 werden es wohl gewesen sein. Wir bekamen alles 3 Minuten um uns und unser Land (berühmte Dinge)vorzustellen. Da ein anderer Deutscher mir schon Würstchen und Brot 'weggeschnappt' hatte und ich mit Grundschülern nicht über Bier reden wollte war ich quasi gezwungen über Autos zu erzählen. Da es sich um Kinder der höheren Mittelschicht handelte kann man also sagen, das die meisten ihrer Eltern eben diese Autos in ihren Garagen haben. Nachdem wir uns vorgestellt hatten und uns den paar Fragen der Schüler gestellt hatten wurden wir je zu zweit in die Klassen eingeteilt. Dort bekamen wir einen Stuhl und ein paar Stifte. Die Kinder hatte bereits vorher kleine Tafeln vorbereitet, auf denen sie sich selbst vorstellten. Mit denen musten sie dann zu uns gehen und sich noch einmal mündlich vorstellen, dann bekamen sie eine Unterschrift von uns auf die Tafel. Die meisten waren sehr aufgeregt, einige brachten sogar kaum ein Wort heraus oder sagten es auswendig auf. Aber die Hauptaufgabe bestand eh darin den Kindern Berührungsängste mit Ausländern zu nehmen. Und aus dem Grund hab ich sie dann auch immer gelobt oder auf die Schultern geklopft. Einigen mutigen Jungs hab ich sogar ne 'High 5' gegeben. Zudem versuchte ich immer zu meiner Unterschrift eine kleine Zeichnung hinzuzufügen, damit wir Ausländer 'menschlicher' wirken. Nach einer Stunde 'Promi-Feeling' war es dann auch schon vorbei und wir haben unter dem Geschrei der kleinen Racker die Klasse wieder verlassen. Verabschiedung und ein paar kleine Geschenke von der Schulleiterin später waren wir dann auch bald wieder zu Hause. Für das ganze hab ich sogar einen Lohn von 3000Yen bekommen, ca. 25 Euro. Eine einmalige Erfahrung, die mir sehr voiel Freude bereitet hat...hätte ich Lehrer werden sollen?
Dienstag nächstes Highlight: Hinamatsuri mit Mikako bei ihr zu Hause.Ich habe mir Eric geschnappt und wir sind mittags mit der UBahn zu ihrem Haus im nördlichen Teil der Stadt gefahren. Das Haus sah ziemlich europäisch aus(von außen). Ihre Mutter kannte ich ja bereits von dem Vegalta Sendai Spiel. Neben uns 4 waren dann noch ihre große Schwester und deren Freund. Es wurde das Mittagessen aufgefahren: 3 gelieferte Pizzas und ein Topf mit speziellen Reis. Dazu gab es noch viele Kleinigkeiten und zum Abschluss eine Muschelsuppe, die ich überraschend gut überstanden habe (ich habe schonmal erwähnt das mein Geschmackssinn hier flöten geht). Danach haben wir uns an den Kotatsu im Wohnzimmer gehockt. Das hatte mir auch noch auf meiner Liste gefehlt. Ein Kotatsu ist einer dieser kleinen Tische, die mit einer Decke und einer Heizung ausgestattet sind. Sobald man unterschlüpft ist es mollig warm, sehr nett. Dazu haben wir ein Videospiel gespielt, das quasi eine Art 'Spiel des Lebens'war. Ich habe gewonnen, auch wenn ich die Hälfte nicht verstanden habe. Nebenbei haben wir allerhand Knabberkrams verschlungen. Das war also 'Feiertagsalltag' in einer japanischen Familie. Ich habe dazu noch Nudeln bekommen, die ich wohl dann hier am Samstag zubereiten werde. Yummy.
Mitwoch, ja es ist Action angesagt gewesen: Am Nachmiitag war ich in der Stadt, was ich da getrieben habe ist noch geheim, werdet ihr aber noch erfahren denk ich. Abends war ich dann mit den selben Leuten nochmal wie schon letzte Woche Mittwoch unterwegs. Wie an meinem Geburtstag waren wir ShabuShabu essen, ein letztes Mal, danach die ganze Nacht Karaoke. um ca.8 oder 9 Uhr war ich dann wieder zu Hause. Das ist dann auch der Grund warum ich jetzt noch um 3 Uhr nachts wach bin und hier nen Eintrag schreibe....
Joa aber ich versuche nun jetzt doch zu schlafen, nachdem ich den gesamten Donnerstag sozusagen verpennt habe.
3 Wochen noch...
bye
Dafür werde ich am Sonntag wohl mit Kato (und seiner 'Gang') skaten gehen.
Am Montag mein verschwiegenes Ereignis: ich war zusammen mit 6 anderen Ausländern von einer kulturellen Austausch fördernden Organisation aus an einer Grundschule um da den Kindern ein wenig Englischen Umgang zu geben. Wir fuhren also morgens in eine der reicheren Vororte an die Grundschule. Dort wurden wir bereits erwartet. Dann hatten wir ein kleines Briefing im Lehrerzimmer, was zu tun sei. Danach gings aber los: Wir wurden in einen Raum geführt, in dem sich die Schüler versammelt hatten. ca.70-80 werden es wohl gewesen sein. Wir bekamen alles 3 Minuten um uns und unser Land (berühmte Dinge)vorzustellen. Da ein anderer Deutscher mir schon Würstchen und Brot 'weggeschnappt' hatte und ich mit Grundschülern nicht über Bier reden wollte war ich quasi gezwungen über Autos zu erzählen. Da es sich um Kinder der höheren Mittelschicht handelte kann man also sagen, das die meisten ihrer Eltern eben diese Autos in ihren Garagen haben. Nachdem wir uns vorgestellt hatten und uns den paar Fragen der Schüler gestellt hatten wurden wir je zu zweit in die Klassen eingeteilt. Dort bekamen wir einen Stuhl und ein paar Stifte. Die Kinder hatte bereits vorher kleine Tafeln vorbereitet, auf denen sie sich selbst vorstellten. Mit denen musten sie dann zu uns gehen und sich noch einmal mündlich vorstellen, dann bekamen sie eine Unterschrift von uns auf die Tafel. Die meisten waren sehr aufgeregt, einige brachten sogar kaum ein Wort heraus oder sagten es auswendig auf. Aber die Hauptaufgabe bestand eh darin den Kindern Berührungsängste mit Ausländern zu nehmen. Und aus dem Grund hab ich sie dann auch immer gelobt oder auf die Schultern geklopft. Einigen mutigen Jungs hab ich sogar ne 'High 5' gegeben. Zudem versuchte ich immer zu meiner Unterschrift eine kleine Zeichnung hinzuzufügen, damit wir Ausländer 'menschlicher' wirken. Nach einer Stunde 'Promi-Feeling' war es dann auch schon vorbei und wir haben unter dem Geschrei der kleinen Racker die Klasse wieder verlassen. Verabschiedung und ein paar kleine Geschenke von der Schulleiterin später waren wir dann auch bald wieder zu Hause. Für das ganze hab ich sogar einen Lohn von 3000Yen bekommen, ca. 25 Euro. Eine einmalige Erfahrung, die mir sehr voiel Freude bereitet hat...hätte ich Lehrer werden sollen?
Dienstag nächstes Highlight: Hinamatsuri mit Mikako bei ihr zu Hause.Ich habe mir Eric geschnappt und wir sind mittags mit der UBahn zu ihrem Haus im nördlichen Teil der Stadt gefahren. Das Haus sah ziemlich europäisch aus(von außen). Ihre Mutter kannte ich ja bereits von dem Vegalta Sendai Spiel. Neben uns 4 waren dann noch ihre große Schwester und deren Freund. Es wurde das Mittagessen aufgefahren: 3 gelieferte Pizzas und ein Topf mit speziellen Reis. Dazu gab es noch viele Kleinigkeiten und zum Abschluss eine Muschelsuppe, die ich überraschend gut überstanden habe (ich habe schonmal erwähnt das mein Geschmackssinn hier flöten geht). Danach haben wir uns an den Kotatsu im Wohnzimmer gehockt. Das hatte mir auch noch auf meiner Liste gefehlt. Ein Kotatsu ist einer dieser kleinen Tische, die mit einer Decke und einer Heizung ausgestattet sind. Sobald man unterschlüpft ist es mollig warm, sehr nett. Dazu haben wir ein Videospiel gespielt, das quasi eine Art 'Spiel des Lebens'war. Ich habe gewonnen, auch wenn ich die Hälfte nicht verstanden habe. Nebenbei haben wir allerhand Knabberkrams verschlungen. Das war also 'Feiertagsalltag' in einer japanischen Familie. Ich habe dazu noch Nudeln bekommen, die ich wohl dann hier am Samstag zubereiten werde. Yummy.
Mitwoch, ja es ist Action angesagt gewesen: Am Nachmiitag war ich in der Stadt, was ich da getrieben habe ist noch geheim, werdet ihr aber noch erfahren denk ich. Abends war ich dann mit den selben Leuten nochmal wie schon letzte Woche Mittwoch unterwegs. Wie an meinem Geburtstag waren wir ShabuShabu essen, ein letztes Mal, danach die ganze Nacht Karaoke. um ca.8 oder 9 Uhr war ich dann wieder zu Hause. Das ist dann auch der Grund warum ich jetzt noch um 3 Uhr nachts wach bin und hier nen Eintrag schreibe....
Joa aber ich versuche nun jetzt doch zu schlafen, nachdem ich den gesamten Donnerstag sozusagen verpennt habe.
3 Wochen noch...
bye
Montag, 23. Februar 2009
Das letzte Konzert - Japanese Superstar
So hier dann mal der Wochenbericht, ist ja immerhin schon Freitag;)
Wie schon angedeutet durch das Foto geht es auch gleich zu meinem wohl letzten Konzert im Japan und dem Wochenhighlight. Montag hatte ich 2 Karten für Gackt.
Ein echter japanischer Superstar, den hier im Gegensatz zu den anderen Konzerten, die ich besucht hatte, auch jeder wirklich kennt. Nach 3 Jahren Abstinenz gibt er nun wieder eine Tour, die man ausschließlich in Japan (wenige Ausnahmen in Südkorea) besuchen kann. Dementsprechend begehrt sind die Tickets. Nachdem meine ursprüngliche Verabredung absagen musste konnte ich letzte Woche Mikako (siehe Tohoku Universitätsfest) überzeugen mitzukommen ohne ihr eigentlich zu sagen was es denn für ein Konzert sei.Alles schön schnell vereinbart, völlig unkompliziert. Wir haben uns dann am Bahnhof nachmittags getroffen und haben erstmal Udon gegessen. Dann wurde sie doch neugierig und fragte wohin es denn gehen soll. Als ich ihr dann die Karten gezeigt habe zappelte sie vor Freude hin und her. Sie erzählte mir sogar, dass sie einige CDs zu Hause hätte.Wir sind dann auch relativ zügig zur Konzerthalle gegeangen. Östlich vom Bahnhof gelegen und definitiv die größte in Sendai, 3stöckig mit Sitzplätzen.Wir konnten uns zunächst mit ein paar Goodies eindecken bevor die Vorhalle für letzte Vorbereitungen dann nochmal gesperrt wurde. Also zurück in die Kälte um dort dann anzustehen. Wir haben Fotos gemacht, die allerdings alle auf Mikakos Kamera sind. Ich treffe sie aber erst wieder am 3. März bis dahin: Geduld bitte (eigentlich gibt es nicht viel zu sehen, drinnen musste man sowieso alles ausschalten.
Unsere Plätze waren wirklich im obersten Rang in der letzten Reihe, schräge Sicht auf die Bühne. Das müssen so ziemlich die letzten Tickets gewesen sein, erstaunlich wenn man bedenkt, dass ich genau um 10h am Verkaufsstarttag am Automaten stand und sofort Tickets bestellt habe. Aber wir konnten sehr gut sehen.
So nun erfolgt ein detaillierter Konzertbericht, wer den lieber überspringen möchte kann beim 'OINK' wieder einsetzen ;)
Die Bühne war mit zwei riesigen Säulen umrandet, der darauf liegende 'Balken' trug das Touremblem, das etwas wie eine modifizierte römische 2 aussieht. Es wurde dunkel im Saal, begleitet mit dem Üblichen Kreischen. Doch es kam niemand auf die Bühne, stattdessen wurde der Anfang von einem kleinen Film gezeigt. Das Setting: Krieg: irgendwann vor 1945. Hauptdarsteller Zero, ein Cyborg, der natürlich von Gackt gemimt wurde. Er lag in einer Straße inmitten einer zerstörten Stadt und fragte sich nach seiner Identität. 'Wer bin ich?' (auf Japanisch), mit klassischer Musik untermalt wurde etwas Spannung reingebracht.Das letzte 'Wer bin ich?' wurde dann beantwortet: Jesus. Das ist der Titel seiner aktuellen Single. Mit diesem Wort gab es auch schon einen lauten Knall und der Vorhang fiel. Und genanntes Lied wurde gleich zum besten gegeben. Die Bühne hatte hinter dem Vorhang noch zwei große Erhebungen, die mit einer Treppe in der MItte verbunden waren. Gackt stand exakt in der Mitte, selbes Kostüm wie im Film (also eine Manteluniform). DIe Band bestand aus zwei Gitarristen, einem Bassisten und einem Schlagzeuger.
Damit startete der erste Teil des Konzerts, der ziemlich apokalyptisch wirkte. Höhepunkt dieses Parts war wohl 'Sayonara' als ca. 10 Minütige Ballade. Gackt selbst spielte Klavier und Violine in diesem Stück, während sich seine 'Kameraden' mit Wein betranken oder verzweifelt an die Wände gelehnt waren, wie gesagt Ende-der-Welt-Stimmung. Nachdem er dann noch ein paar Lieder gab (wo er auch noch selbst Gitarre spielte) war dieser Part dann zu Ende. Es folgte der zweite Teil des Films: Er und seine Kameraden waren unter schwerem Beschuss in einem Schützengraben, alles ziemlich düster und verzweifelnd anmutend. Damit endete der 2 Teil des Films. Und die Filmpause wurde von der Band genutzt um sich in neuen Kostümen zu präsentieren: Gackt in einem schwarzen Lederoutfit, die Band waren Cyborgs mit Leuchtvisieren und vielen Kabeln. Dieser Teil war relativ kurz aber interessant, ziemlich elektronisch auf jeden Fall.
Zu Beginn des dritten Teils wurde dann der Film weiter fortgesetzt: Immernoch alle im Schützengraben, Stimmung weiter schlecht und düster.Doch dann brach auf einmal der Beschuss ab. Die Soldaten fragten sich was denn das neue Geräusch sei, was sie denn da hören konnten. Und grade als man mit einem Bombenangriff oder etwas ähnlich schrecklichem rechnen musste, drehte sich Gackt um und hinter ihm stand eine Horde bunt gekleideter Bärchen, die freudig auf und ab sprangen.
Und dann ging der Vorhang auf für den letzten und längsten, den Dritten Part auf. Diesmal legère komplett in Weiß, mit 3/4 langen shorts, ärmellos, dafür aber eine Weste tragend ging es sehr heiter los. Und zum ersten mal interagierte er dann auch mit dem Publikum. (Hallo, Sendai,etc...)
Nach 2-3 Songs redete er erstaml ein Weilchen, ca. 30 Minuten. Worüber? Über dies und das was er in den letzten 3 Jahren getrieben hatte und das sich Sugizo im Publikum aufhalten würde. Sugizo ist ebenfalls ziemlich berühmt, als Gitarrist von 'Luna Sea'. Allerdings war der gute im 2. Rang, was es für unmöglich machte das auch visuell zu verifizieren ;) Nun ja nach der Gesprächseinlage ging es dann weiter mit Publikums-Wachmachern. Mit verschiedenen 'Jaaaaaa' Rufen zwang er uns zur Interaktion und stellte nebenbei seine Band vor. Ein weiteres Highlight war dann ein Lied, bei dem auf einmal die Bärchen (oder Hasen, was auch immer das wahr) auf die Bühne hüpften und eine 1A Choreo ablieferten. Dazu lief im Hintergrund für die Zuschauer eine Videospielleinwand, in dem man die Moves à la Guitar Hero nachmachen konnte. Und es wurde auch tatsächlich unmenschlich schwierig zum Schluss. Aber ich habe selten so etwas gesehen, was alle Zuschauer schnell begreifen und sie zum mitmachen animiert, hat super geklappt.
Nach vielen komplizierten und nett anzusehenden Choreographien, künstlichem Schnee und Lametta fürs Publikum, war dieses nun sich komplett gewandelte Konzert sehr heiter und MITREISSEND. Ich muss auch anmerken, dass das Sitzplatzangebot von Anfang an nicht genutzt wurde. Dann fiel der Vorhang. Und nach etwa fün MInuten Warten kam er wieder in Uniform auf die Bühne und sang ein letztes Lied. Dann fiel der Vorhang ein letztes Mal und es wurde der letzte Teil des Films gezeigt. Der mittlerweile Beihnlose Cyborg Zero hatte sich offensichtlich geschlagen an ein Stück übriggebliebene Mauer gelehnt, dann kommt der gegnerische Oberbefehlshaber, so böse wie die Nacht schwarz. Man sieht aus der Sciht des Cyborgs noch einmal in diesen typischen grünfarbenden Visieren. 'Gefahr' blinkt auf (diesmal war es wirklich auf Deutsch!!!, und ich wohl einer der einzigen die es lesen konnten :D). Dann pumpt der Oberbefehlshaber das ganze Magazin des Maschinengewehres in den armen Zero hinein. Der verliert dann seine letzte Verbindung zur Menschehit: die Hälfte eines Fotos mit einem Mädchen. Einer der Soldaten bleibt beim Cyborg zurück bei ihm nimmt das Foto und fügt es mit seinem Part zusammen und entschuldigt sich. Dann folgen unter Applaus die Credits. Die Story hört sich etwas komisch an, ist aber insgesamt sehr atmosphärisch gewesen und hat dem ganzen Spektakel einen besonderen Touch gegeben. Nach den Credits folgen schließlich noch ein paar kleine Kritzeleien, die ich nicht lesen konnte, aber anscheinend, der Reaktion nach sehr witzig waren. Danach war Feierabend. Insgesamt hat das Spektakel über 3 Stunden gedauert, war sein Geld absolut Wert (doppelt so teuer wie ein normales Konzert). Und von der Qualität hat man den Unterschied zum Superstar schon gemerkt und selbst das AnCafe Konzert wurde übertroffen. Entertainment pur. Ich bin nachwievor begeistert von den 'JAAAA' Rufen und der Videowand-Choreographie. Mikako war auch begeistert, ich glaube wenn ich sie Dienstag treffe werde ich sie erstmal mit einem 'JAAAAAAA' begrüßen...
'OINK'
Hmm ok der Bericht ist lang geworden, aber ich bin noch nicht fertig...erschöpften Lesern gebe ich nun eine kleine Toilettenpause.
...
...
...
So, Nächstes Highlight war dann Mittwoch. Ich habe Dienstag damit verbracht vom Konzert zu erholen und mein Zimmer aufzuräumen. Und ich habe sogar Staubgesaugt!
Mittwoch hatte ich nämlich die Bande zu besuch, mit denen ich schon 'Weihnachten' gefeiert habe. Wir waren erst beim Rinnoji Tempel (da wo ich neulich bei Schnee war) und dann Mittagessen, Besichtigung meines Zimmers, Maid-Cafe und Purikura, danach Starbucks. hat auch von 10:00 bis 22:00 gedauert, war wieder lustig, aber genau erzählen kann ich eigentlich nicht davon, ich werde aber vielleicht ein paar Fotos hochladen, die ihr allerdings nur anschauen könnt, wenn ihr nach Anfrage bei mir einen Link bekommt. Diesmal gibt es sogar einige Purikura digital, wer wissen will wie das Aussieht: einfach Anfragen.
So nun folgt letztendlich noch der Plan für nächste Woche: Sonntag geht es wohl Schlittschuhlaufen. Montag ist wohl ein besonderes Erlebnis, werde das jetzt aber noch nicht spoilern um im Falle einer Blamage nicht in 'Reportpflicht' zu sein ;)
Dienstag ist Hinamatsuri (Puppenfest, trad. für Mädchen), wie gesagt da bin ich bei Mikako eingeladen.
Naja aber alles zu seiner Zeit nun wollen meine Kollegen essen gehen. Machts gut. (PS: ich bin mir ziemlich sicher, dass ich die Fotos Dienstag bekomme, sie werden dann in Picasa hinzugefügt).
ByeBye
Wie schon angedeutet durch das Foto geht es auch gleich zu meinem wohl letzten Konzert im Japan und dem Wochenhighlight. Montag hatte ich 2 Karten für Gackt.
Unsere Plätze waren wirklich im obersten Rang in der letzten Reihe, schräge Sicht auf die Bühne. Das müssen so ziemlich die letzten Tickets gewesen sein, erstaunlich wenn man bedenkt, dass ich genau um 10h am Verkaufsstarttag am Automaten stand und sofort Tickets bestellt habe. Aber wir konnten sehr gut sehen.
So nun erfolgt ein detaillierter Konzertbericht, wer den lieber überspringen möchte kann beim 'OINK' wieder einsetzen ;)
Die Bühne war mit zwei riesigen Säulen umrandet, der darauf liegende 'Balken' trug das Touremblem, das etwas wie eine modifizierte römische 2 aussieht. Es wurde dunkel im Saal, begleitet mit dem Üblichen Kreischen. Doch es kam niemand auf die Bühne, stattdessen wurde der Anfang von einem kleinen Film gezeigt. Das Setting: Krieg: irgendwann vor 1945. Hauptdarsteller Zero, ein Cyborg, der natürlich von Gackt gemimt wurde. Er lag in einer Straße inmitten einer zerstörten Stadt und fragte sich nach seiner Identität. 'Wer bin ich?' (auf Japanisch), mit klassischer Musik untermalt wurde etwas Spannung reingebracht.Das letzte 'Wer bin ich?' wurde dann beantwortet: Jesus. Das ist der Titel seiner aktuellen Single. Mit diesem Wort gab es auch schon einen lauten Knall und der Vorhang fiel. Und genanntes Lied wurde gleich zum besten gegeben. Die Bühne hatte hinter dem Vorhang noch zwei große Erhebungen, die mit einer Treppe in der MItte verbunden waren. Gackt stand exakt in der Mitte, selbes Kostüm wie im Film (also eine Manteluniform). DIe Band bestand aus zwei Gitarristen, einem Bassisten und einem Schlagzeuger.
Damit startete der erste Teil des Konzerts, der ziemlich apokalyptisch wirkte. Höhepunkt dieses Parts war wohl 'Sayonara' als ca. 10 Minütige Ballade. Gackt selbst spielte Klavier und Violine in diesem Stück, während sich seine 'Kameraden' mit Wein betranken oder verzweifelt an die Wände gelehnt waren, wie gesagt Ende-der-Welt-Stimmung. Nachdem er dann noch ein paar Lieder gab (wo er auch noch selbst Gitarre spielte) war dieser Part dann zu Ende. Es folgte der zweite Teil des Films: Er und seine Kameraden waren unter schwerem Beschuss in einem Schützengraben, alles ziemlich düster und verzweifelnd anmutend. Damit endete der 2 Teil des Films. Und die Filmpause wurde von der Band genutzt um sich in neuen Kostümen zu präsentieren: Gackt in einem schwarzen Lederoutfit, die Band waren Cyborgs mit Leuchtvisieren und vielen Kabeln. Dieser Teil war relativ kurz aber interessant, ziemlich elektronisch auf jeden Fall.
Zu Beginn des dritten Teils wurde dann der Film weiter fortgesetzt: Immernoch alle im Schützengraben, Stimmung weiter schlecht und düster.Doch dann brach auf einmal der Beschuss ab. Die Soldaten fragten sich was denn das neue Geräusch sei, was sie denn da hören konnten. Und grade als man mit einem Bombenangriff oder etwas ähnlich schrecklichem rechnen musste, drehte sich Gackt um und hinter ihm stand eine Horde bunt gekleideter Bärchen, die freudig auf und ab sprangen.
Und dann ging der Vorhang auf für den letzten und längsten, den Dritten Part auf. Diesmal legère komplett in Weiß, mit 3/4 langen shorts, ärmellos, dafür aber eine Weste tragend ging es sehr heiter los. Und zum ersten mal interagierte er dann auch mit dem Publikum. (Hallo, Sendai,etc...)
Nach 2-3 Songs redete er erstaml ein Weilchen, ca. 30 Minuten. Worüber? Über dies und das was er in den letzten 3 Jahren getrieben hatte und das sich Sugizo im Publikum aufhalten würde. Sugizo ist ebenfalls ziemlich berühmt, als Gitarrist von 'Luna Sea'. Allerdings war der gute im 2. Rang, was es für unmöglich machte das auch visuell zu verifizieren ;) Nun ja nach der Gesprächseinlage ging es dann weiter mit Publikums-Wachmachern. Mit verschiedenen 'Jaaaaaa' Rufen zwang er uns zur Interaktion und stellte nebenbei seine Band vor. Ein weiteres Highlight war dann ein Lied, bei dem auf einmal die Bärchen (oder Hasen, was auch immer das wahr) auf die Bühne hüpften und eine 1A Choreo ablieferten. Dazu lief im Hintergrund für die Zuschauer eine Videospielleinwand, in dem man die Moves à la Guitar Hero nachmachen konnte. Und es wurde auch tatsächlich unmenschlich schwierig zum Schluss. Aber ich habe selten so etwas gesehen, was alle Zuschauer schnell begreifen und sie zum mitmachen animiert, hat super geklappt.
Nach vielen komplizierten und nett anzusehenden Choreographien, künstlichem Schnee und Lametta fürs Publikum, war dieses nun sich komplett gewandelte Konzert sehr heiter und MITREISSEND. Ich muss auch anmerken, dass das Sitzplatzangebot von Anfang an nicht genutzt wurde. Dann fiel der Vorhang. Und nach etwa fün MInuten Warten kam er wieder in Uniform auf die Bühne und sang ein letztes Lied. Dann fiel der Vorhang ein letztes Mal und es wurde der letzte Teil des Films gezeigt. Der mittlerweile Beihnlose Cyborg Zero hatte sich offensichtlich geschlagen an ein Stück übriggebliebene Mauer gelehnt, dann kommt der gegnerische Oberbefehlshaber, so böse wie die Nacht schwarz. Man sieht aus der Sciht des Cyborgs noch einmal in diesen typischen grünfarbenden Visieren. 'Gefahr' blinkt auf (diesmal war es wirklich auf Deutsch!!!, und ich wohl einer der einzigen die es lesen konnten :D). Dann pumpt der Oberbefehlshaber das ganze Magazin des Maschinengewehres in den armen Zero hinein. Der verliert dann seine letzte Verbindung zur Menschehit: die Hälfte eines Fotos mit einem Mädchen. Einer der Soldaten bleibt beim Cyborg zurück bei ihm nimmt das Foto und fügt es mit seinem Part zusammen und entschuldigt sich. Dann folgen unter Applaus die Credits. Die Story hört sich etwas komisch an, ist aber insgesamt sehr atmosphärisch gewesen und hat dem ganzen Spektakel einen besonderen Touch gegeben. Nach den Credits folgen schließlich noch ein paar kleine Kritzeleien, die ich nicht lesen konnte, aber anscheinend, der Reaktion nach sehr witzig waren. Danach war Feierabend. Insgesamt hat das Spektakel über 3 Stunden gedauert, war sein Geld absolut Wert (doppelt so teuer wie ein normales Konzert). Und von der Qualität hat man den Unterschied zum Superstar schon gemerkt und selbst das AnCafe Konzert wurde übertroffen. Entertainment pur. Ich bin nachwievor begeistert von den 'JAAAA' Rufen und der Videowand-Choreographie. Mikako war auch begeistert, ich glaube wenn ich sie Dienstag treffe werde ich sie erstmal mit einem 'JAAAAAAA' begrüßen...
'OINK'
Hmm ok der Bericht ist lang geworden, aber ich bin noch nicht fertig...erschöpften Lesern gebe ich nun eine kleine Toilettenpause.
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So, Nächstes Highlight war dann Mittwoch. Ich habe Dienstag damit verbracht vom Konzert zu erholen und mein Zimmer aufzuräumen. Und ich habe sogar Staubgesaugt!
Mittwoch hatte ich nämlich die Bande zu besuch, mit denen ich schon 'Weihnachten' gefeiert habe. Wir waren erst beim Rinnoji Tempel (da wo ich neulich bei Schnee war) und dann Mittagessen, Besichtigung meines Zimmers, Maid-Cafe und Purikura, danach Starbucks. hat auch von 10:00 bis 22:00 gedauert, war wieder lustig, aber genau erzählen kann ich eigentlich nicht davon, ich werde aber vielleicht ein paar Fotos hochladen, die ihr allerdings nur anschauen könnt, wenn ihr nach Anfrage bei mir einen Link bekommt. Diesmal gibt es sogar einige Purikura digital, wer wissen will wie das Aussieht: einfach Anfragen.
So nun folgt letztendlich noch der Plan für nächste Woche: Sonntag geht es wohl Schlittschuhlaufen. Montag ist wohl ein besonderes Erlebnis, werde das jetzt aber noch nicht spoilern um im Falle einer Blamage nicht in 'Reportpflicht' zu sein ;)
Dienstag ist Hinamatsuri (Puppenfest, trad. für Mädchen), wie gesagt da bin ich bei Mikako eingeladen.
Naja aber alles zu seiner Zeit nun wollen meine Kollegen essen gehen. Machts gut. (PS: ich bin mir ziemlich sicher, dass ich die Fotos Dienstag bekomme, sie werden dann in Picasa hinzugefügt).
ByeBye
Freitag, 20. Februar 2009
Yes to life, no to drugs oder: Japanische Antidrogenkampagne die Zweite
Hier ein kleiner Zwischenstand über meine Aktivitäten in den letzten Tagen. Am Montag war ich mit meinen Kollegen in einem Curryrestaurant 'Spice Kanako'. Dort gab es lecker 'Suppencurry'. Also eine Brühe mit allerlei Gemüse, dazu Reis mit Hühnchen. Sehr lecker. Wobei ich sagen muss, dass der Laden seinem Namen alle Ehre macht: ich habe nicht mal die Hälfte der höchstmöglichen Schärfe bestellt und es war schon sehr scharf, aber noch im Bereich des ess- und genießbaren. Und hier konnte ich auch endlich etwas mitmachen, was eine Art Volkssport ist: Viele REstaurants in Japan (zB auch McDonalds) bieten Gutscheine fürs Handy an. Man geht auf die Website (die man oft durch die Barcodereader-Funktion des Handys öffnen kann) klickt etwas rum und erhält Rabatt. Ich habe bei Spice Kanako immerhin ein gratis Getränk erhalten. Soviel dazu. Desweiteren habe ich bei unserem Lab diese interessante Maschine gefunden:

Am Donnerstag war ich in Ayashi, einem der Vororte um dort das Planetarium zu besuchen. Der Trip war von ein paar anderen Ausländern geplant worden, allerdings so löchrig, so dass wir die meiste Zeit durch den Ort gewandert sind. Mehr oder weniger ein Misserfolg, den als wir nach Stunden endlich im Planetarium ankamen war das Teleskop bereits nicht mehr zugänglich. Das beste an dem Tag war, dass ich ein noch besseres Poster einer Anti-Drogen-Kampagne finden konnte. Hier nochmal zum Vergleich: altes und neues Bild

Kommen wir zu heute, das ist sogar noch etwas blöder gelaufen. Ich hatte mich über die Woche etwas erkältet und heute stand mit ein paar @-home Leuten Skifahren auf dem Programm. Ich bin also morgens nicht wirklich fit aufgestanden um dann erst mal festzustellen das mal wieder Schnee lag ca. 30 cm. Wir sind dann losgestapft zum nächsten BAhnhof und von dort aus weiter zum Skigebiet. Während dieser 40 Minuten Zugfahrt ist mein Kreislauf aber so ziemlich in den Keller gegangen, so dass ich nun dazu gezwungen war umzukehren. Sehr schade, wäre bestimmt lustig geworden mit den Jungs. Nun ja, natürlich hätte ich mich auch mit Tabletten zudröhnen können, aber das hätte sich dann später wahrscheinlich gerecht und da ich es vorziehe die nächste Woche nicht im Bett zu verbringen (es stehen zumal auch mindestens 3 Highlights an) habe ich heute in meinem Zimmer rumgegammelt. Also geschlafen und gegessen, viel mehr nicht. Vielleicht bastle ich jetzt noch ein paar Abschiedsgeschenke. So viel zu heute. Blöd gelaufen, zum Glück habe ich dieses aufmunternde Bild der Antidrogenkampagne.
Bye
Am Donnerstag war ich in Ayashi, einem der Vororte um dort das Planetarium zu besuchen. Der Trip war von ein paar anderen Ausländern geplant worden, allerdings so löchrig, so dass wir die meiste Zeit durch den Ort gewandert sind. Mehr oder weniger ein Misserfolg, den als wir nach Stunden endlich im Planetarium ankamen war das Teleskop bereits nicht mehr zugänglich. Das beste an dem Tag war, dass ich ein noch besseres Poster einer Anti-Drogen-Kampagne finden konnte. Hier nochmal zum Vergleich: altes und neues Bild

Kommen wir zu heute, das ist sogar noch etwas blöder gelaufen. Ich hatte mich über die Woche etwas erkältet und heute stand mit ein paar @-home Leuten Skifahren auf dem Programm. Ich bin also morgens nicht wirklich fit aufgestanden um dann erst mal festzustellen das mal wieder Schnee lag ca. 30 cm. Wir sind dann losgestapft zum nächsten BAhnhof und von dort aus weiter zum Skigebiet. Während dieser 40 Minuten Zugfahrt ist mein Kreislauf aber so ziemlich in den Keller gegangen, so dass ich nun dazu gezwungen war umzukehren. Sehr schade, wäre bestimmt lustig geworden mit den Jungs. Nun ja, natürlich hätte ich mich auch mit Tabletten zudröhnen können, aber das hätte sich dann später wahrscheinlich gerecht und da ich es vorziehe die nächste Woche nicht im Bett zu verbringen (es stehen zumal auch mindestens 3 Highlights an) habe ich heute in meinem Zimmer rumgegammelt. Also geschlafen und gegessen, viel mehr nicht. Vielleicht bastle ich jetzt noch ein paar Abschiedsgeschenke. So viel zu heute. Blöd gelaufen, zum Glück habe ich dieses aufmunternde Bild der Antidrogenkampagne.
Bye
Freitag, 13. Februar 2009
Neue Städte, viele Schönheiten und meine Hochzeit
gleich zu Beginn: es gibt einen neuen Picasa Ordner zu diesem Eintrag, da könnt ihr euch die neuen Bilder ansehen ;)
Wie angekündigt war ich auf Reisen. Wie geplant im Norden.
Am Dienstag Abend ging es dann los: ich habe mich mit Kanako am Bahnhof getroffen um dann mit dem Zug zu ihr nach Hause nach Mizusawa in der nördlich angrenzenden Iwate-Präfektur zu fahren. Dort angekommen war mein Schlafplatz schon hergerichtet und ich durfte gleich noch ihre Familie kennenlernen. Highlight des Abendessen war: Wir haben beim Essen einen 'Mister und Misses Smith' gesehen, worauf die Mutter und auch Kanako eine verblüffende Ähnlickeit der kleinen Schwester mit Brad Pitt feststellen konnten. Ich verzichte auf einen Kommentar dazu. Danach habe ich dann noch mit Kanako Manta Manta gesehen und habe versucht ihr die schlechten Witze zu übersetzen. (Mit schlecht ist eigentlich legendär gemeint).
Nach einer Nacht im Futon bin ich dann am nächsten Tag nach ausgezeichnetem Frühstück auf zum Sightseeing: Wir haben ein Dorf besucht, das wie in der Heian-Zeit nachgebaut war. Hauptsächlich werden in diesem Dorf Serien für das japanische Fernsehen produziert.
Ich habe dort dann jedenfalls geheiratet, jedenfalls sah es so aus, weil man sich diese tollen traditionellen japanischen Kleider anziehen konnte;)
Nach Mittagessen und einem kurzen Trip in die Innenstadt bin ich dann aber schon wieder weiter gereist. Alleine mit dem Zug Richtung Akita im äußersten Nordwesten ;) Die Zuglinie hatte ich keineswegs Zufällig ausgewählt, sie sollte mitten durch eine verschneite Berglandschaft führen. So war es dann auch nahezu in Abwesenheit jeglicher Zivilisation bin ich dann mit einem winzigen Ein-Wagen-Zug durch eine Schneelandschaft mit zugefrorenen Seen und vielen Bergen gefahren. Um ca. 19 Uhr war ich dann in Akita. In Akita gibt es keine Sehenswürdigkeiten. Wenn man einen Japaner fragt was denn berühmtes aus Akita kommt , wird man in 99% der Fälle wohl die Antwort 秋田美人 (Akitabijin: Akita-Schönheit). Akita ist dafür sehr berühmt und meinen Beobachtungen zu Folge scheint das auch zu stimmen. Nach einem kleinen Spaziergang durch die Stadt habe ich dann einen weiteren Punkt auf meiner To-Do-Liste abhaken können. Übernachten im Manga-Cafe. Für eine Nacht habe ich eine 'Zelle' zugewiesen bekommen, 12 Euro, acht Stunden lang. Im Preis inbegriffen waren Fernsehen und Internet, Eiscrem und sämtliche Softdrinks. Das Paradies, ich war überrascht, allerdings konnte ich nicht wirklich gut schlafen. Egal mein Zug verließ schon um 5:49 Akita Richtung Süden. Dort hatte ich mir ein kleines Dorf am Meer, das wohl in keinem Reiseführer steht, herausgepickt. Ich bin dann da also rumgefahren, begleitet von Unmengen an Schülern. Als ich dann in Fukura ankam bin ich da etwas umhergewandert. Eigentlich hatte ich das einfache Ziel das Japanische Meer zu sehen, das ich trotz der direkt-am-Meer-Lage nicht sofort finden konnte. Nach etwas herumwandern habe ich dann aber einen Onsen finden können, den ich dann spontan beucht habe, was die 'Einheimischen' anscheinend etwas verwunderte. Der Vorteil von diesen touristenfreien Orten ist eine weitgehend unbelastete Bevölkerung. Zum Beispiel wurde ich von den dortigen Grundschülern auf ihrem Weg zur Schule mit einem 'Guten Morgen' begrüßt...
Nachdem ich aber aus dem Onsen raus war, habe ich dort das Personal gefragt, wo es dann am schnellsten zum Meer geht. Es war keine 100 Meter vom Onsen weg (ich darf an dieser Stelle mir selbt gratulieren ;)). ALso bin cih zum Strand, hab meine Schuhe ausgezogen und konnte nun offiziell das Japanische Meer betreten. Eindruck: Kalt und wild.
Danach habe ich mich auf den Rückweg nach Sendai begeben, der ungefähr 10 Stunden dauerte, aufgrund mehr als schlechter Zugverbindungen. Hat sich also wieder einmal gelohnt.
Ich habe dann heute meinen Kollegen von dem kleinen Trip berichtet. Dabei ist wieder einmal klar geworden das Japaner Aufzählungen mit der Zahl 3 lieben. Denn als ich auf Akita zu sprechen kam fiel sofort von einem meiner Kollegen das Schlagwort: 秋田美人(s.o.) und es wurden die drei Städte aufgezählt, wo es denn die schönsten Japanerinnen leben würden:
1.Akita
2.Kyoto
3.Fukuoka (da ist man sich nicht so sicher, ich hatte das aber schonmal von meiner Japanischlehrerin gehört)
Ein anderer Kollege brachte dann eine andere Liste ins Spiel: nämlich die wo die hässlichsten leben würden.
1.Sendai
2.Nagoya
3.Mito
Ich neheme an er erwähnte diese Liste also aus purem Neid.
Dann wurde ich gefragt wie das Ranking der Schönheiten in Deutschland aussieht. Ich antwortete, dass es sich mit ganz Deutschland wie in Sendai verhalten würde...
Noch weitere Beispiele für Aufzählungen mit 3, denen ich schon begegnet bin:
Matsushima ist eine der 3 wertvollen Landschaften Japans
Akiu ist einer der 3 besten Onsen Japans
die Turmuhr ist eine der 3 enttäuschensten Sehenswürdigkeiten Japans
so viel dazu
byebye
Wie angekündigt war ich auf Reisen. Wie geplant im Norden.
Am Dienstag Abend ging es dann los: ich habe mich mit Kanako am Bahnhof getroffen um dann mit dem Zug zu ihr nach Hause nach Mizusawa in der nördlich angrenzenden Iwate-Präfektur zu fahren. Dort angekommen war mein Schlafplatz schon hergerichtet und ich durfte gleich noch ihre Familie kennenlernen. Highlight des Abendessen war: Wir haben beim Essen einen 'Mister und Misses Smith' gesehen, worauf die Mutter und auch Kanako eine verblüffende Ähnlickeit der kleinen Schwester mit Brad Pitt feststellen konnten. Ich verzichte auf einen Kommentar dazu. Danach habe ich dann noch mit Kanako Manta Manta gesehen und habe versucht ihr die schlechten Witze zu übersetzen. (Mit schlecht ist eigentlich legendär gemeint).
Nach einer Nacht im Futon bin ich dann am nächsten Tag nach ausgezeichnetem Frühstück auf zum Sightseeing: Wir haben ein Dorf besucht, das wie in der Heian-Zeit nachgebaut war. Hauptsächlich werden in diesem Dorf Serien für das japanische Fernsehen produziert.
Ich habe dort dann jedenfalls geheiratet, jedenfalls sah es so aus, weil man sich diese tollen traditionellen japanischen Kleider anziehen konnte;)
Nach Mittagessen und einem kurzen Trip in die Innenstadt bin ich dann aber schon wieder weiter gereist. Alleine mit dem Zug Richtung Akita im äußersten Nordwesten ;) Die Zuglinie hatte ich keineswegs Zufällig ausgewählt, sie sollte mitten durch eine verschneite Berglandschaft führen. So war es dann auch nahezu in Abwesenheit jeglicher Zivilisation bin ich dann mit einem winzigen Ein-Wagen-Zug durch eine Schneelandschaft mit zugefrorenen Seen und vielen Bergen gefahren. Um ca. 19 Uhr war ich dann in Akita. In Akita gibt es keine Sehenswürdigkeiten. Wenn man einen Japaner fragt was denn berühmtes aus Akita kommt , wird man in 99% der Fälle wohl die Antwort 秋田美人 (Akitabijin: Akita-Schönheit). Akita ist dafür sehr berühmt und meinen Beobachtungen zu Folge scheint das auch zu stimmen. Nach einem kleinen Spaziergang durch die Stadt habe ich dann einen weiteren Punkt auf meiner To-Do-Liste abhaken können. Übernachten im Manga-Cafe. Für eine Nacht habe ich eine 'Zelle' zugewiesen bekommen, 12 Euro, acht Stunden lang. Im Preis inbegriffen waren Fernsehen und Internet, Eiscrem und sämtliche Softdrinks. Das Paradies, ich war überrascht, allerdings konnte ich nicht wirklich gut schlafen. Egal mein Zug verließ schon um 5:49 Akita Richtung Süden. Dort hatte ich mir ein kleines Dorf am Meer, das wohl in keinem Reiseführer steht, herausgepickt. Ich bin dann da also rumgefahren, begleitet von Unmengen an Schülern. Als ich dann in Fukura ankam bin ich da etwas umhergewandert. Eigentlich hatte ich das einfache Ziel das Japanische Meer zu sehen, das ich trotz der direkt-am-Meer-Lage nicht sofort finden konnte. Nach etwas herumwandern habe ich dann aber einen Onsen finden können, den ich dann spontan beucht habe, was die 'Einheimischen' anscheinend etwas verwunderte. Der Vorteil von diesen touristenfreien Orten ist eine weitgehend unbelastete Bevölkerung. Zum Beispiel wurde ich von den dortigen Grundschülern auf ihrem Weg zur Schule mit einem 'Guten Morgen' begrüßt...
Nachdem ich aber aus dem Onsen raus war, habe ich dort das Personal gefragt, wo es dann am schnellsten zum Meer geht. Es war keine 100 Meter vom Onsen weg (ich darf an dieser Stelle mir selbt gratulieren ;)). ALso bin cih zum Strand, hab meine Schuhe ausgezogen und konnte nun offiziell das Japanische Meer betreten. Eindruck: Kalt und wild.
Danach habe ich mich auf den Rückweg nach Sendai begeben, der ungefähr 10 Stunden dauerte, aufgrund mehr als schlechter Zugverbindungen. Hat sich also wieder einmal gelohnt.
Ich habe dann heute meinen Kollegen von dem kleinen Trip berichtet. Dabei ist wieder einmal klar geworden das Japaner Aufzählungen mit der Zahl 3 lieben. Denn als ich auf Akita zu sprechen kam fiel sofort von einem meiner Kollegen das Schlagwort: 秋田美人(s.o.) und es wurden die drei Städte aufgezählt, wo es denn die schönsten Japanerinnen leben würden:
1.Akita
2.Kyoto
3.Fukuoka (da ist man sich nicht so sicher, ich hatte das aber schonmal von meiner Japanischlehrerin gehört)
Ein anderer Kollege brachte dann eine andere Liste ins Spiel: nämlich die wo die hässlichsten leben würden.
1.Sendai
2.Nagoya
3.Mito
Ich neheme an er erwähnte diese Liste also aus purem Neid.
Dann wurde ich gefragt wie das Ranking der Schönheiten in Deutschland aussieht. Ich antwortete, dass es sich mit ganz Deutschland wie in Sendai verhalten würde...
Noch weitere Beispiele für Aufzählungen mit 3, denen ich schon begegnet bin:
Matsushima ist eine der 3 wertvollen Landschaften Japans
Akiu ist einer der 3 besten Onsen Japans
die Turmuhr ist eine der 3 enttäuschensten Sehenswürdigkeiten Japans
so viel dazu
byebye
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