Donnerstag, 5. Juni 2008

Tabemono - Gedanken über Essen ★ Nomimono - Gedanken über Getränke

Nun widme ich einen Eintrag mal den Speisen. Die Tabemono (dt.: Sachen, die man essen kann) überraschen mich doch jeden Tag wieder aufs Neue. Neben einigen Abartigkeiten bietet die japanische Küche nämlich durchaus leckere Dinge. Fangen wir mit dem Klassiker an Sushi: eigentlich ist das nur gesäuerter Reis mit verschiedenen ‘Köstlichkeiten’ drinnen oder drauf, der rohe Fisch ist also nur eine Option. Beim Sashimi erhält man diesen aber dafür in seiner reinen Form ohne jegliche Geschmacksablenker. Da ich mich schon mal über das Sushi ausgelassen habe zum Sashimi: Das was ich gegessen habe, sah aus wie roher Schinken. Und der Geschmack war diesem auch überraschend ähnlich, erst als sich mein Gehrin einschaltete (wie es durchaus hin und wieder mal passiert) empfand ich einen gewissen Ekel, der aber von meiner antrainierten Gedankenkontrolle im Zaum gehalten werden konnte. Urteil: Nicht schlecht, aber einfach zu teuer, nichts für den Alltag. Für den kommen entweder Mensa oder Konbini in Frage. In der Mensa kann ich zwischen frittierten Fisch und Fleisch wählen (den Fisch hab ich eigentlich noch nie genommen), serviert mit Salat und Reis, nix besonderes, aber ich finde es sehr lecker.Nun widme ich einen Eintrag mal den Speisen. Die Tabemono (dt.: Sachen, die man essen kann) überraschen mich doch jeden Tag wieder aufs Neue. Neben einigen Abartigkeiten bietet die japanische Küche nämlich durchaus leckere Dinge. Fangen wir mit dem Klassiker an Sushi: eigentlich ist das nur gesäuerter Reis mit verschiedenen ‘Köstlichkeiten’ drinnen oder drauf, der rohe Fisch ist also nur eine Option. Beim Sashimi erhält man diesen aber dafür in seiner reinen Form ohne jegliche Geschmacksablenker. Da ich mich schon mal über das Sushi ausgelassen habe zum Sashimi: Das was ich gegessen habe, sah aus wie roher Schinken. Und der Geschmack Es gibt noch einen extra Raum wo Nudelgerichte angeboten werden, aber irgendwie wählen wir dann doch die andere Schlange zum Hauptsaal ;) Ach, ja fast hätte ich das Curry vergessen. Sehr beliebt bei den Japanern, Reis mit Currysauce und verschiedenen Fleischarten, scharfe Soße kann man sich noch selbst nehmen, ein Klassiker, günstig und beliebt, sehr lecker. Ein Konbini hingegen ist ein kleiner Markt, welcher quasi an jeder Ecke zu finden ist. Etwas teuerer dafür kann man dort 24 Stunden am Tag einkaufen oder sich sein Essen aufwärmen lassen. Dieses gibt es hier nämlich schon fertig zubereitet in Plastikschalen, einfach nur schnell in die Mikrowelle und selbst ein Mittagessen ist gesichert. Allgemein bleibt zum Essen zu sagen, dass ich angenehm überrascht bin, da mir mehr Dinge munden, als ich es vorher erwartet hätte. Nehmen wir zum Beispiel die Reisbällchen, ebenfalls aus dem Konbini, preiswert und lecker wenns mal schnell gehen muss (oder man einfach zu faul ist). Was ich absolut nicht mag ist Nori, dieses grüne Zeug um die Sushi-Stückchen herum. Seetang. Einfach nur eklig, bei den Japanern aber ziemlich oft zu finden. Naja, ich kann dieses Problem ohne größere Mühen umschiffen, is’ ja genug Essen da ;) Was auch sehr beliebt ist bei den Ausländern (und wohl auch bei den Japanern) ist das Melonpan, ein Melonenbrötchen, gefüllt mit Vanillesoße.

Nomimono (dt.: Sachen, die man trinken kann) sind mindestens genau so interessant wie das Essen. Tee ist bei den Japanern sehr beliebt, man kann ihn überall in verschiedenen Variationen kaufen. Dabei ist der Preis wie bei allen Getränken außer Wasser und Alkohol gleich. D.h.: Tee ist genauso teuer wie Cola, Fanta, etc., was die Wahl zu Gunsten eines gesunden Getränkes unheimlich schwierig macht. Einer von diesen Teesorten habe ich nun aber ins Herz geschlossen: er ist wohl aus Buchweizen hergestellt und schmeckt wie Kaffee mit Wasser, also einfach grandios! Alle anderen Ausländer die sich über diesen Tee geäußert haben, konnten nichts anderes als Hass nach dem Genuss gegenüber diesem Getränk empfinden. Hab ich wohl diesmal Glück gehabt, zumal es dieses Gebräu anstatt Wasser beim Handball gibt. Großer Beliebtheit erfreut sich doch die Fanta Grape und ‘Pocari Sweat’, wobei wir noch rausfinden was für ein Tier das Pocari genau ist ;)
Desweiteren gilt hier genau auf die Beschriftung zu achten, da man azfgrund der Packung mal schnell auf ein anderes Getränk schließt. Erst heute habe ich mir ne Dose Saft gekauft (auf dem Bild war ein Obstkorb mit Mangos und Ananas abgebildet), nachdem ich einen ersten Schluck genommen hatte zwang mich mein verwöhnter Gaumen die Schriftzeichen doch mal durchzugehen: Es handelte sich in Wirklichkeit um einen kalorienreduzierten (=Süßstoff) Cocktail-Drink mit etwas Alkohol. Geschmack: furchtbar. Vielleicht nächstes mal doch wieder Fanta Shake, die ein wenig an Wackelpudding erinnert.
Im Notfall gibt es immer noch Leitungswasser. Das schmeckt dann aber etwas nach Chlor.
In dem Sinne...Prost!

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Gedanken über Getränke mach ich mir lieber nicht mehr.. bösartige Bowle gestern... wär ich doch bei chlorhaltigem Leitungswasser geblieben :(
anyway, Prost!

Marcus Blumberg hat gesagt…

Ich hab mal ein wenig recherchiert und kann dir nun sagen, dass Pocari "like a cloud floating in the sky" bedeutet, also eine Wolke, die am Himmel schwebt...

Näheres dazu hier: http://en.wikipedia.org/wiki/Pocari_Sweat