Freitag, 16. Mai 2008

Dir en grey - japanische Subkultur

Ich hatte ja eine Karte für Dir en Grey ergattern können, heute war es soweit, die 5 Jungs sollten in der Nähe des Bahnhofs auftreten. Ich hatte sie ja bereits schonmal im Rahmen von Rock am Ring gesehen und war voller Vorfreude wie den ein Einzelkonzert ablaufen würde, vor allem in Japan. Wer sich fragt häh? Dir en Grey, wer ist denn das? Sagen wir mal es ist eine Mischung aus Hardcore, Metal und Screamo, Die Texte, die von der Art Gedichten gleichen, würde man höchstwahrscheinlich indizieren, wenn man sie auf Deutsch verfassen würde. Abgerundet wird das Bild eines skurillen Äußeren. Wer mehr darüber wissen will kann bei Google ja rasch Dir en grey in der Bildersuche eingeben.
Da ich auf eine detaillierte Beschreibung des Konzerts verzichten möchte (könnte ausformuliert langweilig für Außenstehende werden) zähle ich einfach mal auf was passiert ist:
-Zuerst treffen mit einer Deutschen, die schon länger hier wohnt, danach aufsuchen der Konzerthalle.
-Da ich wie alle anderen dem Vorbild folgte und mich etwas Kleidungsmäßig an den Stil der Band anlehnte (ihr kennt das als 'Emostyle'), waren wir auch schnell der Hingucker für jedermann, grade als Ausländer.
- Als Merchandise gab es ein HANDTUCH zu kaufen, das besaß am Ende mindestens jeder 2. (ich auch)
- Man musste sich dann laut einer Nummer auf der Karte in die richtige Schlange stellen um reinzukommen (ich hatte ne hohe Nummer, deshalb durfte ich erst später rein)
- Dort habe ich eine Schwedin, ihre Gastmutter(!) und 3 japanische Schülerinnen getroffen, die mich dann quasi durchs Konzert begleitet haben (die Deutsche hat ne Karte für Morgen)
- Wir wurden in der gut 1500 Leute Halle sehr weit hinten eingeordnet, halt wegen der Nummer
- Ich stellte fest das ich einer der Größten in der Halle war, weil ich einfach nen Kopf größer als die meisten, zumeist weiblichen, Fans war
-Kurz vor Auftritt ging das Licht aus, das war dann wohl das Zeichen und alle die mit ihrem Platz unzufrieden waren, drängten sich in die ersten Reihen, natürlich war ich mit dabei.
- Das Konzert verlief anders als ich es kannte. Dir en Grey haben ihre härtesten Lieder gespielt (die bestehen dann quasi nur aus psychopathischem rumgeschreie), in Europa hätte unmittelbar vor der Bühne Krieg geherrscht, und nach spätestens der Hälfte der Lieder umgekippt. Da es sowas wie eine Moshpit nun nicht gab investierte der Japaner seine Energie in intensives Kollektiv-Headbangen, dazu wurde die Hand auf den Vordermann gelegt und halt gewackelt, machte mehr Spaß als ich dachte, aber mir ist die europäische Art da doch lieber.
- Neben mir war wohl war wohl die enthusiastischte Japanerin von allen, das zu beschreiben wäre aber zuviel verlangt ;)
-Nach einer brutalen Zugabe, kam ich doch noch ins Schwitzen und konnte das Konzert glüclich mit meiner 'Gruppe' verlassen, hier ein Foto von miserabler Qualität, welches die Gastmutter gemacht hat.
Morgen gehts ab zu den @home Leuten GRILLEN, wünscht mir Glück, oder in diesem Fall wohl eher Fleisch ;P

ja mata

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

klingt nach einem edlen aber auch irgendwie sehr wirschen konzert. glaub ohne n bisschen moshen, zumindest bei 1-2 liedern, würde ich mich nicht wohlfühlen.
auf jeden fall "gut fleisch" beim grillen denn ;)