Gestern und heute hatte ich wieder zwei dieser Welcome-Parties. Die erste war von den Studenten aus organisiert und kostete 100 Yen Eintritt, ein Freundschaftspreis. Im Gegensatz zu meiner ersten Welcome Party, die von einem Wohnheim ausging, waren die Japaner deutlich in der Unterzahl. Trotzdem konnte man sich mit einigen unterhalten. Aufgrund der Wichtigkeit in Bezug auf die internationalen Beziehungen, habe ich ihnen das diplomatisch unumgängliche Wort ‘Scheisse’ beigebracht. Da mindestens ein Japaner irgendwie immer grade deutsch lernt (man trifft sie einfach, keine Ahnung warum, in diesem Fall aber Japanerin), wird ihm das einen gewissen Vorteil verschaffen. Und neben der Freude etwas Gutes getan zu haben ist es irgendwo auch lustig, dass das japanische Mädchen ihr neu angeeignetes Wissen gleich so oft und laut zum Besten gibt, dass es der ganze Raum hören kann, 1A Show. Das ist Entertainment.
Weiter unterwegs in meiner diplomatischen Mission konnte ich mich mit einer Indonesierin, einem Malayen und einer Gruppe Amerikaner bekannt machen. Wir sind dann nach der Party Sushi essen gegangen, und haben mit ca. einem dutzend Personen das Lokal geentert.Die andere Party, die der Group Mori, war heute und etwas offizieller. Wir haben uns in der Innenstadt im dritthöchsten Gebäude der Stadt (Mit Panorama-Aussicht vom Feinsten) in einem Restaurant getroffen. Neben live dargebotener klasschischer Musik gab es da noch ein leckeres Buffet und Japaner, die es sich zur Aufgabe gemacht haben Internationale zu unterstützen. Alle sehr nett. Nachdem ich da auch noch einen Norweger getroffen habe, habe ich nun ganz Skandinavien komplett. Ich versuch grad mal die Herkunftsländer aufzuzählen um euch zu zeigen, was für ein bunter Haufen wir Newbies sind:
Also, Norwegen, Finnland, Bulgarien, Frankreich, Palästina, Philippinen, Indonesien, Südkorea, Dem Rep Kongo, Tansania, Indien, Panama, Brasilien, USA, China und ich als einziger Deutscher dort (die anderen beiden deutschen Neulinge haben andere Programme). Diesmal gab es neben dem standardmäßigen Vorstellen auch Gesangseinlagen, zu der ich aber durch einen glücklichen Zufall nicht antreten musste.
So meine Berichte werden immer knapper, aber es passiert im Moment auch nicht so viel ungewöhnliches und an das ungewöhnliche Japanische gewöhne ich mich wohl grade. Ich werde mich morgen noch mal in der Stadt umschauen, ab Montag hoffe ich auf einen Plan in der Uni und werde versuchen mich bei einem Sportclub unterzubringen. Das ist aber gar nicht so einfach, da ich als Ausländer quasi dauernd ignoriert werde. Das ist unpraktisch wenn man sich wie jeder andere (japanische) Student dem Werben der Clubs um Mitglieder unterziehen will...Naja ich schreibs euch
byebye
1 Kommentar:
Wer sind die zwei Ladies? ^^
Achja, du unterschlägst Skandinavien ein wichtiges Land.. SCHWEDEN!! Anyway.. viel Erfolg bei der Einschreibung in 'nen Sportclub (hoffentlich wirds nicht Ballett oder so ^^)
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